Zwetschgen oder Pflaumen: Gibt es da einen Unterschied?

Zwetschgen und Pflaumen werden je nach Region unterschiedlich benannt, obwohl es einen Unterschied gibt.

Unsere österreichischen Nachbarn nennen sie Zwetschken, egal ob Pflaume oder Zwetschge. In vielen Regionen Deutschlands nennt man beide Früchte einfach nur Pflaume. Andere Regionen bezeichnen sie als Zwetschen oder gar wie die Saarländer als Quetschen.

Zwetschgen und Pflaumen verwechselt man also gerne miteinander, allerdings gibt es klare Unterschiede.

Pflaumen am Baum

Die Zwetschgen sind länglich und meistens von einer dünnen weißen Schutzschicht, die aus natürlichem Fruchtwachs besteht überzogen. Ihr Fruchtfleisch ist fester als das von Pflaumen und ihr Kern ist länglich. Pflaumen sind eher gleichmäßig rund und verfügen über eine durchgehende Naht im Fruchtfleisch. Aber auch vom Geschmack her unterscheiden sich Pflaumen und Zwetschgen. Zwetschgen schmecken süß-säuerlich und Pflaumen sind süßer und saftiger.

Zwetschgen am Baum

Die süße Pflaume wird in 25 verschiedenen Sorten bei uns angebaut und ist in vielen Farben von blau, violett und rot bis gelb zu finden. Ihre ursprüngliche Heimat hat die Pflaume im Kaukasus und dem Altaigebirge in Mittelasien. Kreuzfahrer brachten sie nach Griechenland, wo sie schon seit 500 vor Christus angebaut wurde. Die Römer brachten die Pflaumen dann um 100 vor Christus auch in unseren Lebensraum.

Gesund sind sowohl Zwetschge als auch Pflaume. Beide Früchte enthalten einen hohen Vitamin B-Gehalt.

Zwetschgen eignen sich hervorragend zum Kuchenbacken und bewahren ihr ausgeprägtes Aroma auch beim Einwecken oder Einfrieren. Eine berühmte Zwetschgen-Sorte ist die ‘Bühler Frühzwetschge’.

Pflaumen dagegen eignen sich besonders gut für Mus, Konfitüre oder auch für Chutneys.

Hier ein paar Ideen für das leckere Obst:

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