Vielseitigkeit auf Vorrat: So hält man Kartoffeln am besten frisch + Rezept Kartoffel-Brownies

Kartoffeln sind abwechslungsreich, gesund und obendrein auch lange haltbar. Man muss dafür nur ein paar einfache Regeln beachten

Herbstzeit ist Kartoffelzeit und somit Grund genug, öfters zur beliebten Knolle zu greifen. Und nicht nur das: Vor allem jetzt lassen sich die leckeren Erdäpfel besonders gut lagern. Bei richtiger Aufbewahrung halten sich Kartoffeln über viele Wochen und sogar Monate. Toll, denn die Kartoffel ist ein kulinarisches Multitalent, für das es nahezu unzählige Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten gibt, außerdem ist sie gesund, kalorienarm und nährstoffreich.

Kartoffeln lieben es dunkel und trocken

Kartoffeln mögen es möglichst dunkel und trocken. Zur Aufbewahrung eignet sich daher am besten ein entsprechender Kellerraum. Wer den nicht hat, kann Kartoffeln auch in der Speisekammer einlagern. Lichteinwirkung und Feuchtigkeit lassen sich auch hier ganz einfach reduzieren, indem man die Kartoffeln beispielsweise mit Papier oder Tüchern abdeckt.

Rein in den Sack

Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel Marketing Gesellschaft, empfiehlt: „Kartoffeln mögen es luftig. Ein Weidenkorb oder ein Kartoffelsack aus Leinen sind optimal für die Aufbewahrung. Auch eine hölzerne Kartoffelkiste ist eine gute Alternative.“ Auf Kunststoffbehälter und Plastikfolien sollte dagegen verzichtet werden. Sinnvoll ist es auch, die Kartoffeln nicht zu eng zu packen, weil Druckstellen die Haltbarkeit beeinträchtigen können.

Bekommen die Kartoffeln zu viel Licht, dann kann Solanin entstehen, was den Kartoffeln einen bitteren Geschmack verleiht und sie ungenießbar werden lässt. Erkennbar ist es an grünen Verfärbungen der Knolle. Feuchtigkeit tut den Kartoffeln ebenfalls nicht gut, weil sie dann schnell faulen oder schimmeln können. „Am besten lassen sich übrigens späte Kartoffeln einlagern, die im Herbst geerntet werden. Denn aufgrund ihrer festen Schale sind sie besonders robust“, erklärt der Kartoffelexperte Dieter Tepel.

Kartoffel-Brownies, das Lieblingsrezept von Jessica Krebbing, der Rheinichen Kartoffelkönigin aus Hamminkeln bei Wesel

Rezept: Kartoffel-Brownies

Zutaten:

Kartoffel Brownies

  • 400 g mehligkochende Kartoffeln, gekocht
  • 4 Eier
  • 120 g Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Weichgrieß
  • 140 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Kakaopulver
  • 50 g Zartbitterschokolade
  • Vanillesoße oder Eis
  • Butter zum Einfetten

Zubereitung:

  1. Gekochte und ausgekühlte Kartoffeln zu einem cremigen Püree stampfen. Die Eier mit dem Handrührgerät schaumig rühren, nach und nach den Zucker dazugeben und die Kartoffelmasse unterrühren.
  2. Grieß, gemahlene Nüsse, Öl, Kakaopulver, Backpulver und Salz hinzufügen und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren. Die Schokolade reiben und unter den Teig heben.
  3. Den Teig in eine gefettete Backform geben und 15 bis 20 Minuten bei 180 °C (Umluft) backen. Den Brownie-Teig abkühlen lassen, in Stücke schneiden und genießen – mit Vanillesoße oder Eis, ganz nach Geschmack!

 

Fotos: Kartoffel-Marketing GmbH (KMG)

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