Endlich Sommer: Jetzt nach Feierabend oder am Wochenende kulinarische Herrlichkeiten im Freien genießen und warum nicht mal ein Picknick mit Fingerfood und Schweizer Käse.

Ob als praktische Saltimbocca-Spieße, Auberginenröllchen mit Schweizer Emmentaler AOP oder selbstgemachte Lollipops – natürlich mit Schweizer Käse verfeinert. Da kann man kaum die Finger davon lassen!

Die weltbekannten Käseoriginale aus der Schweiz geben den Gerichten, mit wenigen Zutaten kombiniert, das gewisse Extra. Die Geschmacksvielfalt ist groß: von einzigartig-blumigem Tête de Moine AOP über vollmundig-mürben Sbrinz AOP bis hin zu fruchtig-kräftigem Le Gruyère AOP. Trotz der großen Vielfalt haben die Schweizer Käsesorten eines gemein: Sie werden mit bester Schweizer Milch nach alter Tradition und überlieferten Rezepturen in kleinen, oft familiengeführten Käsereien hergestellt

Gar nicht spießig – Herzhaftes Fingerfood

Hähnchen-Saltimbocca mit Schinken und Appenzeller®

Zubereitungszeit: Vorbereitung: 20 Min., Garzeit: 11 Min

Zutaten für 8 Saltimbocca-Spieße:

  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • 1 + 1 EL Olivenöl
  • 4 Scheiben Appenzeller®
  • 8 Blätter Salbei
  • 4 Scheiben roher Schinken
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrustfilets der Länge nach in je 4 dünne Scheiben schneiden (für 8 Stck).
  2. 4 Scheiben Appenzeller® sowie den Schinken längs halbieren. Hähnchenstücke mit 1 EL Olivenöl bestreichen, salzen und auf Spieße stecken. Für 6 bis 8 Minuten auf dem Grill vorgaren.
  3. Auf jedes Filet nun 1/2 Appenzellerscheibe und ein Salbeiblatt legen. Mit rohem Schinken umwickeln und pfeffern. Die Saltimbocca-Spieße nun mit Grillschalen oder Alufolie wieder auf den Grill geben, mit restlichem Olivenöl bestreichen und nochmals 5-7 Minuten bei geschlossenem Deckel fertig garen.

Empfehlung: Zubereitung im Ofen: Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Saltimbocca-Spieße darin 15 Minuten garen.

Käse im Rezept:

Appenzeller

Appenzeller

Der in Deutschland beliebteste und meistverkaufte Käse aus der Schweiz ist Appenzeller Käse, benannt nach seinem Ursprungsgebiet, dem Kanton Appenzell.

Seinen einzigartig würzigen Geschmack verdankt er einer ausgesuchten Mischung aus Kräutern, Blüten, Samen und Rinden – der sogenannten Kräutersulz. Damit wird er während der drei- (MILD-WÜRZIG), vier- bis fünf- (KRÄFTIG-WÜRZIG), sechsmonatigen (EXTRA-WÜRZIG) oder neunmonatigen (EDEL-WÜRZIG) Reifezeit regelmäßig gepflegt

Auberginenröllchen mit Schweizer Emmentaler AOP

Zubereitungszeit: Vorbereitung: 15 Min., Garzeit: 20 Min.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 300 g Hackfleisch
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Paprika
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 TL Thymian
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Olivenöl
  • 2-3 Auberginen, der Länge nach in Scheiben geschnitten (ca. 6 mm dick)
  • 100 g geräucherter Speck, in dünne Scheiben geschnitten
  • 8-12 dünne Scheiben Schweizer Emmentaler AOP
  • 250 g Kirschtomaten
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Füllung: Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und für ca. 2 Minuten dünsten. In einer Schüssel Hackfleisch, Eigelb, Paprika, Cayennepfeffer, Thymian, Salz, Pfeffer und Tomatenmark vermengen. Kühl stellen.
  2. Die Auberginenscheiben mit Olivenöl bestreichen und etwa 2 Minuten auf jeder Seite in einer heißen Pfanne bräunen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Backofen auf 200 ° C heizen.
  3. Auf die Auberginenscheiben je eine Scheibe Speck und eine Scheibe Schweizer Emmentaler AOP legen.
    Dann die Hackfleischfüllung darauf streichen und zu Rouladen einrollen. Mit einem Zahnstocher fixieren und in eine
    Auflaufform geben. Die Kirschtomaten dazugeben und 15 bis 18 Minuten gratinieren.

Käse im Rezept:

Schweizer Käse

Schweizer Emmentaler

Der Geburtsort dieses großen Käses ist das Emmental in der Mittelschweiz – vielfach kopiert ist somit nur der Schweizer Emmentaler AOP das Original. Für einen rund 95 Kilo schweren Laib mit einem Durchmesser von 80 bis 100 Zentimetern verarbeiten Käsemeister circa 1.200 Liter naturbelassene heimische Rohmilch.

Während der mindestens viermonatigen Reifezeit erhält der Käse mit den charakteristischen Löchern seinen einzigartig nussigwürzigen Geschmack.

Schweizer Rösti mit Lachstatar

Zubereitungszeit: 40 Min

Zutaten  für 4 Personen:

  • 50 g Le Gruyère AOP Käse
  • 2 Schalotten
  • 2 Gewürzgurken (ca. 50 g)
  • 50 g Magerquark
  • 100 g Schmand
  • Salz
  • grob gemahlener Pfeffer
  • 1 Bund Dill
  • 1 Bio-Zitrone
  • 500 g sehr frisches Lachsfilet ohne Haut
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • ca. 150 ml Öl

Zubereitung:

  1. Für den Dip Käse fein reiben. Schalotten schälen und fein würfeln. Gurken ebenfalls fein würfeln. Käse, Quark, Schmand, ca. 1/2 Schalotten und Gurken verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt beiseite stellen.Dill waschen, trocken schütteln, Fähnchen abzupfen und, bis auf etwas zum Garnieren, fein schneiden. Zitrone heiß waschen, trocken reiben und ca. 1/2 Schale fein abreiben. Zitrone halbieren und 1–2 EL Saft auspressen.Lachs waschen, trocken tupfen und in sehr feine Würfel schneiden. Lachs, Dill, Rest Schalotten, Olivenöl, Zitronenschale und -saft mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tatar zugedeckt kalt stellen. Kartoffeln schälen, waschen und grob reiben.Ca. 5 EL Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Von der Rösti-Masse esslöffelweise hineingeben und von jeder Seite ca. 2 Minuten goldbraun braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Weitere Rösti ebenso braten, dafür nach Bedarf zwischendurch weiteres Öl in der Pfanne erhitzen, bis die gesamten Kartoffeln aufgebraucht sind. Fertig gebratene Rösti nebeneinander auf ein mit Küchenpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 100 °C/ Umluft: 75 °C) warm halten.
  2. Lachstatar nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf den Rösti verteilen und anrichten. Dip mit Pfeffer bestreuen und mit Dillfähnchen garnieren.

Käse im Rezept:

Schweizer Käse

Le Gruyère AOP

Ein Käse mit Tradition – das ist Le Gruyère AOP. Seit dem Jahr 1115 wird der meistproduzierte Käse der Schweiz in der Region Gruyère in der französischsprachigen Westschweiz nach dem ursprünglichen Rezept hergestellt.

Seine über 900-jährige Tradition, tagesfrische Schweizer Milch und echte Handarbeit verleihen dem Rohmilchkäse einen fruchtig-kräftigen und gleichzeitig harmonischen Geschmack, den Käsekenner schätzen.

Gewürzhäppchen mit Tête de Moine AOP

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zutaten für 4 Personen:

  • 12 kleine Rosetten Tête de Moine AOP
  • 12 Scheiben Lebkuchen
  • 6 Feigen
  • 12 Weintrauben
  • 150 g Quittengelee

Zubereitung:

  1. Zunächst Formen aus den Lebkuchenscheiben mit einem runden oder quadratischen Ausstecher von 5 oder 6 cm Durchmesser herausschneiden.
  2. Auf diesen Sandwiches etwas Quittengelee verteilen. Die Feigen in zwei Hälften schneiden.
  3. Jeweils eine halbe Feige und eine Traube auf die Quittenmasse geben. Abschließend eine schöne Rosette von Tête de Moine AOP darauf geben.
  4. Wenn nötig mit Zahnstochern fixieren, um alle Zutaten zusammenzuhalten.

Als Aperitif oder Vorspeise servieren.

Käse im Rezept:

Schweizer Käse

Téte de Moine AOP

Tête de Moine AOP wird aus naturbelassener Bergrohmilch aus dem Schweizer Jura nach den strengen Vorgaben des AOP-Pflichtenhefts hergestellt und entwickelt während der Reifung auf Tannenholzbrettern sein einzigartiges Aroma.

Damit sich der Geschmack dieser fast 800-jährigen Spezialität voll entfalten kann, heißt es vor dem Genuss drehen statt schneiden: Mit einem speziellen Drehmesser wird der kompakte, zylindrische Laib zu weltweit einzigartigen, blumig-würzigen Rosetten geformt. Der „Mönchkopfkäse“ ist nach seinen Erfindern benannt: den Mönchen des Klosters Bellelay im Kanton Jura.

Maroni im Speckmantel mit Sbrinz AOP

Zubereitungszeit: Vorbereitung: 15 Min., Backzeit: 8 Min.

Zutaten für 12 Stück:

  • 12 Speckscheiben
  • 12 Sbrinz AOP-Röllchen
  • 12 Maroni aus dem Glas oder vakuumierte Marroni
  • 12 Salbeiblätter
  • Olivenöl frisch
  • gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Backofen auf 220 °C vorheizen. Speckscheiben auf die Arbeitsfläche legen, Sbrinz AOP-Röllchen flach darauf ausbreiten, Maroni darauflegen, einrollen, mit Salbei und Zahnstocher fixieren.Die Spießchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im Ofen etwa 8 Minuten backen, bis der Sbrinz AOP verläuft. Häppchen mit ein wenig Olivenöl beträufeln, damit der Salbei nicht austrocknet. Mit Pfeffer bestreuen.

Warm oder lauwarm servieren. Auch gut schmecken die Marroni, wenn man sie in einer Pfanne in Olivenöl brät.

Empfehlung: Für feine Sbrinz AOP-Röllchen verwenden Sie einen Sparschäler oder den Gemüsehobel.

Käse im Rezept:

Sbrinz AOP

Der vollmundig-mürbe Sbrinz AOP reift mindestens 18 Monate und eignet sich zum Reiben, Hobeln oder Abstechen kleiner Stückchen, der sogenannten „Möcklis“. Diese Hartkäsespezialität ist eine der ältesten Käsesorten Europas. Seine Wurzeln reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, erstmals namentlich erwähnt wurde er vor 500 Jahren. Bereits im 16. Jahrhundert exportierten die Käsemeister den Sbrinz AOP aus der Innerschweiz mit Mauleseln nach Italien.

Kein Wunder also, dass der mit seiner unverwechselbar bröckelnden Textur als Vorbild des Parmesankäses gilt.

Lollipops mit Sbrinz AOP

Zubereitungszeit: Vorbereitung: 5 Min., Garzeit: 7 Min.

Zutaten ca. 10 Lollipops:

  • 100 g Sbrinz AOP, gerieben

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Den geriebenen Sbrinz AOP mithilfe eines Ausstechers mit 3 cm Durchmesser in gleichmäßigen Häufchen auf dem Backblech verteilen.
    Einen Holzstab in die Mitte jedes Käsenests legen. 7 Minuten backen.
  3. Lassen Sie die Lutscher abkühlen, bevor Sie sie vom Papier entfernen.

Käse im Rezept:

Sbrinz AOP

Der vollmundig-mürbe Sbrinz AOP reift mindestens 18 Monate und eignet sich zum Reiben, Hobeln oder Abstechen kleiner Stückchen, der sogenannten „Möcklis“. Diese Hartkäsespezialität ist eine der ältesten Käsesorten Europas.

Seine Wurzeln reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, erstmals namentlich erwähnt wurde er vor 500 Jahren. Bereits im 16. Jahrhundert exportierten die Käsermeister den Sbrinz AOP aus der Innerschweiz mit Mauleseln nach Italien. Kein Wunder also, dass der Sbrinz AOP mit seiner unverwechselbar bröckelnden Textur als Vorbild des Parmesankäses gilt.

 

Weitere Schweizer Käse Rezepte finden Sie hier:

Fotos: © Käse aus der Schweiz