Aus der italienischen Küche kennen wir Capaccio als Vorspeise aus roh geschnittenem Rindfleisch mit Parmesanspänen und mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Olivenöl beträufelt.

Der Begriff Carpaccio wird allgemein für eine Zubereitungsart verwendet, die aus sehr dünn geschnittenen Zutaten besteht. Dabei kann es sich auch um Fisch oder wie in unserem Fall um Gemüse handeln.

Rezept: Kohlrabi-Apfel-Carpaccio mit Tête de Moine AOP

Zutaten für 2 Personen:

  • 10 Tête de Moine AOP Rosetten
  • 1 Kohlrabi
  • 1 saurer Apfel (z.B. Boskop)
  • Saft einer halben Biozitrone
  • 20 g Pinienkerne
  • 3 Zweige Kerbel
  • 1⁄2 Bund Radieschen
  • 4 EL natives Olivenöl
  • grobes Meersalz Pfeffer
  • 3 EL Essig

Zubereitung

  1. Kohlrabi schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Die Scheiben im Anschluss für 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
  2. Den Apfel und die Radieschen waschen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Alles in eine mit Wasser gefüllte Schüssel legen und den Zitronensaft sowie den Essig hinzugeben, für 10 Minuten ziehen lassen und dann das Wasser abgießen.
  3. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett für einige Minuten goldgelb anrösten. Den Kerbel waschen und nur die Blätter von den Zweigen zupfen, beiseitestellen.
  4. Nun den Kohlrabi, Apfel und Radieschen auf einem großen Teller abwechselnd verteilen. Die Pinienkerne und den Kerbel darüber streuen sowie das Olivenöl darüber träufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Als krönenden Abschluss die Tête de Moine AOP Rosetten auf dem Carpaccio verteilen und genießen.

Käse im Rezept:

Schweizer Käse

Téte de Moine AOP

Tête de Moine AOP In den Käsereien des Jura & Drei-Seen-Lands dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes täglich alles um Tête de Moine AOP, denn den Käse aus der Westschweiz dreht man auf der Girolle zu hübschen Rosetten statt ihn zu schneiden. Das sieht nicht nur toll aus, sondern lässt auch erst den besonders blumig-würzigen Geschmack hervorkommen. Die Idee stammt genauso wie die frische Bergrohmilch für den Käse aus der Umgebung: Erfunden wurde er vor fast 800 Jahren von Mönchen des Klosters Bellelay.

 

 

 

 

 

 

Foto: Schweizer Käse