Vorbereitung ist alles: Der Trend „Meal Prep“, also das effektive Vorbereiten und Planen von gesunden und schnell zuzubereitenden Mahlzeiten, ist in aller Munde.

Idealer Partner für diesen nachhaltigen Ernährungstrend ist und bleibt Schweizer Käse. Ob würziger Appenzeller, fruchtigkräftiger Le Gruyère AOP oder das Original mit den großen Löchern, Schweizer Emmentaler AOP.

Die Käsespezialitäten aus unserem Nachbarland bieten nicht nur abwechslungsreiche Aromen, sondern sind auch Spitzenlieferanten für Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Dazu werden sie nach traditioneller Rezeptur in der örtlichen Dorf- oder Alpkäserei natürlich und ohne Zusatzstoffe hergestellt. Nachhaltige Verarbeitung, Tierwohl und hohe Qualität spielen dabei eine wichtige Rolle und treffen den Kern der „Meal Prep“-Philosophie.

Rezept: Schweizer 3-Käse-Tarte mit Cherrytomaten

Zutaten (für 4 Personen):
Für den Teig:

  • 35 g Sbrinz AOP
  • 150 g Mehl
  • 1 Ei
  • 100 g kalte Butter
  • Salz

Für den Belag:

  • 100 g Schweizer Emmentaler AOP
  • 100 g Walliser Raclette AOP, in Scheiben
  • 35 g Sbrinz AOP, gerieben
  • 3 Eier
  • 200 g Crème fraîche
  • ½ TL Oregano
  • ½ T Thymian
  • 75 g Salami, gewürfelt
  • 50 g Pinienkerne, geröstet
  • 600 g Cherrytomaten
  • Pfeffer

Backzeit: 45 Min.

Zubereitung:

  1. Sbrinz AOP reiben. Für den Teig in einer Schüssel Mehl, eine Prise Salz, Pfeffer, die in Stücke geschnittene Butter und Sbrinz AOP zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Ofen auf 200 °C vorheizen. Eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis von rund 28 cm Durchmesser ausrollen und in die Form drücken. Mit einer Gabel den Teig am Boden gleichmäßig einstechen.
  3. Schweizer Emmentaler AOP reiben. In einer Schüssel Eier, Crème fraîche, Kräuter, Pfeffer und Schweizer Emmentaler AOP gut verrühren. Beiseite stellen.
  4. Auf den Tarteboden zunächst die Walliser Raclette-Scheiben legen. Mit der Ei-Käse-Masse begießen und alles mit Sbrinz AOP bestreuen. Salamiwürfel, Pinienkerne und ganze Cherrytomaten darauf verteilen. Rund 45 Minuten im Ofen backen

Käsesorten im Rezept:

Emmentaler AOP

Schweizer Käse

Der Geburtsort dieses großen Käses ist das Emmental in der Mittelschweiz – vielfach kopiert ist somit nur der Schweizer Emmentaler AOP das Original. Für einen rund 95 Kilo schweren Laib mit einem Durchmesser von 80 bis 100 Zentimetern verarbeiten Käsermeister circa 1.200 Liter naturbelassene heimische Rohmilch. Während der mindestens viermonatigen Reifezeit erhält der Käse mit den charakteristischen Löchern seinen einzigartig nussig-würzigen Geschmack.

 

 

Walliser Raclette AOP
Walliser Raclette AOP wird ausschließlich im Kanton Wallis in kleinen Dorf- und Alpkäsereien aus Rohmilch hergestellt und ist ein hundertprozentiges Naturprodukt. Die würzigen Bergkräuter der Region verleihen dem Walliser Raclette AOP seinen einzigartigen frischen und würzigen Geschmack. Einer Legende nach ist der Walliser Raclette Käse an einem feuchten Herbsttag in den Rebbergen entstanden: Die Winzer arbeiteten trotz fürchterlicher Kälte und setzten sich zur Mittagszeit um ein Feuer, um neue Kräfte zu sammeln. Einer von ihnen, ein gewisser Léon, wünschte sich sehnlichst eine warme Mahlzeit und kam auf die Idee, seinen Käse über den Flammen in einen cremigen Genuss zu verwandeln: Das Raclette war geboren.

Unser Tipp: Da der Käse noch heute nach altem Rezept garantiert ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe hergestellt wird, kann auch die Rinde als knusprig-krosse Delikatesse bedenkenlos mitverzehrt werden.

Sbrinz AOP

Der vollmundig-mürbe Sbrinz AOP reift mindestens 18 Monate und eignet sich zum Reiben, Hobeln oder Abstechen kleiner Stückchen, der sogenannten „Möcklis“. Diese Hartkäsespezialität ist eine der ältesten Käsesorten Europas. Seine Wurzeln reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, erstmals namentlich erwähnt wurde er vor 500 Jahren. Bereits im 16. Jahrhundert exportierten die Käsermeister den Sbrinz AOP aus der Innerschweiz mit Mauleseln nach Italien. Kein Wunder also, dass der Sbrinz AOP mit seiner unverwechselbar bröckelnden Textur als Vorbild des Parmesankäses gilt

 

 

Foto: Käse aus der Schweiz