An Ostern dreht sich hierzulande fast alles um den Osterhasen und seinen Co-Star: das Ei.

Grund genug einmal genauer hinzuschauen, warum das Ei bei keinem Osterfrühstück fehlen darf und was man über den ovalen Tausendsassa wissen muss. Die Hühner- und Ei-Experten von ChickenGuard, dem automatischen Hühnerstalltüröffner, haben die Top 5 Facts rund ums Ei zusammengefasst:

  1. Die richtige Lagerung: Während man in den USA Eier ausschließlich im Kühlregal findet, ist diese Lagerung hierzulande nicht nötig. Die Eier werden in Deutschland nur abgebürstet und nicht abgewaschen, so bleibt die schützende Schicht erhalten und das Produkt auch außerhalb des Kühlschranks noch rund 18 Tage haltbar. Wer die etwa vierwöchige Haltbarkeit von Eiern ausreizen möchte, sollte sie vorsichtshalber im Kühlschrank und dort in der Transportverpackung lagern. Der Karton schützt nicht nur vor Keimen, Gerüchen und Sonnenstrahlung, sondern sorgt auch dafür, dass das Produkt vor Temperaturschwankungen geschützt ist.
  2. Der Frischetest: Ist man sich unsicher, ob das Ei noch zum Verzehr geeignet ist, legt man es roh in ein Glas mit kaltem Wasser. Bleibt es am Boden, ist es frisch. Steigt es an die Wasseroberfläche, ist schon viel von der Flüssigkeit verdunstet und dies ein klarer Hinweis dafür, dass das Ei älter ist.
  3. Eines der wertvollsten Lebensmittel: Das Ei liefert unserem Körper eine Vielzahl lebenswichtiger Nährstoffe:
    • Hinsichtlich der Eiweißgehaltes können ihm weder Fleisch noch Fisch das Wasser reichen.
    • Die enthaltenen Aminosäuren verwertet der Körper zu 90 %.
    • Die wichtigsten Vitamine eines Hühnereis sind das Vitamin A und Beta-Carotin. Sie halten das Auge geschmeidig und sorgen dafür, dass man auch nachts den Durchblick behält.
    • 30 % des Vitamin D Tagesbedarfs wird durch ein Hühnerei abgedeckt.
  4. Ungesundes Cholesterin? Nach wie vor werden Eier aufgrund ihres hohen Cholesteringehaltes als ungesund bezeichnet. Tatsächlich sollte man den individuellen Verzehr im Auge behalten, wenn eine Störung im Fettstoffwechsel besteht oder der Cholesterinspiegel zu hoch ist. Ein mittelgroßes Ei enthält zwischen 200 und 250 mg Cholesterin. Der Tagesbedarf beträgt etwa 300 mg. Dabei darf man allerdings nicht außer Acht lassen, dass die körpereigene Cholesterinproduktion reduziert wird, sobald der Körper feststellt, dass genug vorhanden ist.
  5. Mit bunten Eiern Ostern feiern! Dann steht einem ausgelassenen Osterfest kaum noch etwas entgegen. Im Supermarkt gibt es bereits bunte Eier, die allerdings oft mit künstlichen Lebensmittelfarben behandelt werden. Hiergegen können Unverträglichkeiten bestehen, die sich heftig für Betroffene auswirken können. Sehr viel sicherer und unterhaltsamer ist es, die Eier gemeinsam mit dem Nachwuchs zu wahren Kunstwerken zu veredeln. Natürliche Lebensmittelfarben sind vollkommen unbedenklich. Wer es noch natürlicher möchte, setzt auf Rote Beete, Spinat oder andere färbende Lebensmittel. Speck oder Wachs konservieren die Eier und sorgen für ein glänzendes Finish.

Fotos: ChickenGuard