Wenn es im Herbst draußen stürmisch und nass wird, lädt das vertraute Heim zum gemütlichen Verweilen ein.

Meldet sich dann auch noch der Hunger, ist Hausmannskost eine gute Wahl. Vor allem Kartoffeln-Gerichte versorgen den knurrenden Magen mit Energie und Wärme. Doch woher kommt eigentlich der Begriff Hausmannskost? Das, und wie sich Hausmannskost mit einfachen Zutaten raffiniert zubereiten lässt, verraten die Experten der Kartoffel-Marketing GmbH.

Unter Hausmannskost verstehen wir rustikale und deftige Gerichte, die richtig satt machen. Der Begriff war bereits im 16. Jahrhundert in Deutschland üblich und bezeichnete Mahlzeiten, die dem Herrn des Hauses gut schmeckten und ihn gesund hielten. Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein war es üblich, dass der Hausherr mehr von dem Essen abbekam als die übrigen Familienmitglieder. Denn er war für die anstrengendsten Arbeiten zuständig und sorgte für den Unterhalt der Familie.

In einer Zeit, in der viel hart und körperlich angepackt wurde, durfte die Hausmannskost zudem kalorienreich ausfallen. Deswegen waren Fleisch und Fisch, Geräuchertes und Gepökeltes beliebte Sattmacher, die zusammen mit anderen Zutaten zu einer deftigen Mahlzeit verarbeitet wurden. Die Lebensmittel stammten in der Regel aus eigenem Anbau oder aus der Region und richteten sich nach der Jahreszeit – es wurde verarbeitet, was verfügbar war. Dabei durfte die Zubereitung nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen, da sie neben anderer Hausarbeit und Arbeit auf dem Feld oder im Stall erledigt werden musste. Insofern waren Speisen und Zutaten beliebt, die man über mehrere Tage verarbeiten konnte. So zum Beispiel auch Kartoffeln.

Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, weiß: „Kartoffeln sind ein typischer Bestandteil der deutschen Hausmannskost. Sie sind das ganze Jahr über verfügbar und lassen sich auch am nächsten oder übernächsten Tag noch zu nahrhaften Gerichten verarbeiten. Pellkartoffeln schmecken am Tag darauf zum Beispiel als Bratkartoffeln sehr lecker, aus übrig gebliebenem Püree wird am Folgetag eine herzhafte Kartoffelsuppe.“

Rezept: Kartoffel-Shiitake-Suppe im Brotlaib

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 kleine Brotlaibe
  • 250 g geriebenen Cheddar
  • 50 g Speckwürfel
  • Kresse (für die Deko)
  • 4 Schalotten
  • ½ Stange Lauch (in Ringen)
  • 400 g mehligkochende Kartoffeln (geschält und in Würfeln)
  • 30 g Butter (plus etwas mehr zum Bestreichen der Brotdeckel)
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Petersilie
  • 100 g Shiitake-Pilze (in Scheiben)
  • 250 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin hell anschwitzen.
  2. Die Shiitake-Pilze dazu geben und kurz anbraten. Den Lauch, die Kartoffeln, die Knoblauchzehe und die Gemüsebrühe hinzugeben und ca. 20 bis 25 Minuten weichkochen.
  3. Die Petersilie hinzufügen, die Suppe fein pürieren und die Sahne unterrühren. Den Ofen auf 200 °C vorheizen.
  4. Das Brot aufschneiden und das Innenleben (z. B. mit der Hilfe von einem Esslöffel) entfernen, sodass eine Schüssel entsteht. Das Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Jeden Brotlaib mit einem Viertel des Käseriebs füllen. Die Brotdeckel mit Butter bestreichen und daneben legen. Die Brotlaibe und Brotdeckel ca. 15 Minuten im Ofen backen, bis der Käse zerschmolzen und das Brot etwas knusprig ist.
  5. Den Speck in eine Pfanne geben und vorsichtig krossbraten. Im Anschluss auf einem Küchenkrepp das Fett abtropfen lassen.
  6. Die noch warmen Brotlaibe anrichten und mit der heißen Suppe füllen. Die Suppe mit den Speckstücken und der Kresse dekorieren und sofort servieren.

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Quelle: KMG