In der nordafrikanischen Küche gilt Couscous als Grundnahrungsmittel und wird fast täglich serviert.

Hergestellt werden die kleinen Kügelchen aus zerriebenem Grieß von Weizen, Gerste oder Hirse. Der Couscous schmeckt dadurch leicht nussig.

Neben den vielen Couscous-Rezepten, die wir schon veröffentlicht haben, heute ein neues, ganz besonders delikates Salatrezept

Rezept: Couscoussalat mit L’Etivaz AOP und Minze

Zutaten (für 2 Personen):

  • 200 g L’Etivaz AOP
  • 150 g (1 Tasse) Couscous
  • 8 getrocknete Tomaten in Öl
  • ½ Bio-Salatgurke
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Handvoll Minzeblätter
  • 3 Bio-Orangenscheiben
  • 2 EL schwarze Oliven
  • Saft von 1 Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Couscous laut Packungsanweisung zubereiten. Abkühlen lassen und mit der Gabel auflockern.
  2. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen; vom Öl 2 EL auffangen und zum Marinieren beiseitestellen. Die Gurke längs vierteln und in 1 cm dicke Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Minzeblätter grob hacken. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden. Die Orangenscheiben halbieren.
  3. Den L’Etivaz AOP in mundgerechte Würfel teilen. In einer Schüssel Gurke, Frühlingszwiebeln, Minze, Tomaten und Oliven mischen. Die Orangenscheiben darüber leicht ausdrücken, dann unter das Gemüse mischen. Mit Zitronensaft und dem beiseitegestellten Öl marinieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Couscous auf zwei Gläser oder dicht verschließbare Behälter (zum Mitnehmen) verteilen, dann schichtweise zuerst die Gemüsemischung und schließlich den L’Etivaz AOP dazugeben.
  5. Vor dem Essen den Couscoussalat mit L’Etivaz AOP gut durchmischen.

Käse im Rezept: L’Etivaz AOP

L’Etivaz AOP ist eine wahre Hartkäse-Rarität aus den Waadtländer Alpen. Der Alpkäse mit dem rein-aromatischen Geschmack wird nur von Mai bis Oktober in rund 130 Chalets auf einer Höhe zwischen 1.000 und 2.000 Metern hergestellt. Die Käsermeister fertigen ihn aus würziger Rohmilch direkt über dem offenen Holzfeuer im „Kupferkessi“ und bringen die frischen Laibe mindestens einmal pro Woche in die Käsekeller des Dorfes L’Etivaz, das dem Käse einst seinen Namen lieh. Nach mindestens 135 Tagen Reifezeit wird jeder Laib mit einem Brandzeichen versehen, um seine Echtheit zu gewährleisten.

 

 

 

 

Foto: Schweizer Käse