Feine Apfeltarte zum Sonntagskaffee

In der französischen Küche bezeichnet man bestimmte Kuchen als Tarte.

Diese werden in speziellen, flachen und runden Backformen manchmal aber auch in einer Springform gebacken. Tartes werden in Frankreich sowohl herzhaft, zum Beispiel mit Fleisch, Gemüse oder Fisch, oder aber süß mit Obst zubereitet.

Rezept: Apfeltarte

1 Tarteform (ca. 30 cm Ø)

Zutaten:
Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 40 g Diamant Brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 150 g kalte Butter (oder Margarine)
  • 500 g trockene Erbsen zum Blindbacken (siehe unten)

Für den Belag:

  1. 4 große, säuerliche Äpfel (ca. 750 g)
  2. 1 Zitrone
  3. 2–3 EL Wasser
  4. 5–6 EL Diamant Brauner Zucker
  5. 2 EL Aprikosen-Fruchtaufstrich ohne Stückchen

Zubereitung:

  1. Für den Teig Mehl, Diamant Brauner Zucker, Salz und Eigelb in eine Schüssel geben. Butter in Stückchen dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für den Belag Äpfel schälen. Aus zwei Äpfeln das Kerngehäuse ausstechen und Äpfel in dünne Scheiben schneiden. Saft der Zitrone auspressen und Apfelscheiben mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  3. Die restlichen Äpfel putzen, in grobe Stücke schneiden und mit 1 EL Zitronensaft, Wasser und 3 EL Diamant Brauner Zucker ca. 10–15 Minuten im Topf mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze weichkochen. Dann zerstampfen oder durch ein Sieb streichen.
  4. Teig ca. 5 mm dick ausrollen und eine Tarteform damit auslegen. Boden mit einer Gabel einige Male einstechen, mit Backpapier belegen und mit Erbsen beschweren.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 200 °C (Umluft 180 °C) ca. 10–15 Minuten backen.
  6. Boden aus dem Ofen nehmen, Erbsen und Backpapier herunternehmen. Apfelmus gleichmäßig auf dem Boden verstreichen und mit den Apfelscheiben belegen. Mit 2–3 EL Diamant Brauner Zucker bestreuen.
  7. Bei Ober-/Unterhitze 220 °C (Umluft 200 °C) weitere 30– 35 Minuten backen.
  8. Sofort nach dem Backen mit Aprikosen-Fruchtaufstrich bestreichen.

foodies-Küchengeflüster:

Blindbacken

Blindbacken ist eine Backtechnik, die beim Backen eines Kuchenbodens genutzt wird, der anschließend mit einer Masse gefüllt werden soll. In diesem Fall soll der äußere Rand des Bodens aufgehen der Teigboden aber flach bleiben, das Ganze also eine Art Schüssel bilden. Der Teigboden wird hierzu mehrmals mit einer Gabel eingestochen, bis auf den Rand mit Backpapier ausgelegt und mit getrockneten Erbsen oder Bohnen gefüllt. Diese bilden so eine Pseudofüllung. Jetzt wird der Teigboden nach Rezept gebacken. Die Pseudo- oder Blindfüllung, also die Erbsen oder Bohnen werden nach dem Backen entfernt. Die eigentliche Füllmasse wird nun eingefüllt und weiter nach Rezept gebacken. Die Erbsen oder Bohnen kann man immer wieder zum Blindbacken nehmen.

 

Foto: Diamant-Zucker

 

2021-01-22T10:17:37+01:0022. Januar 2021|Kategorien: Backen, Kuchen & Torten, Rezepte|Tags: , , , , , , |0 Kommentare

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