Vielleicht konnten wir viele Leser bereits beim ersten Teil dieser Buchvorstellung mit dem delikaten Rezept für „Björns Lieblingsmiesmuscheln Asia-Style“ aus dem Kochbuch „Der Vorkoster – die besten Rezepte und Küchentipps“ begeistern.

Heute präsentieren wir ein weiteres Rezept-Highlight, einen Klassiker aus der Küche, den Rinderbraten. Bei diesem Rezept empfiehlt Björn Freitag: „Der mit mediterranen Kräutern gewürzte Tafelspitz badet über Nacht in Rotwein und wandert dann in den Ofen, um dort schön mürbe zu werden. Sellerie als Beilage mag manch einen verschrecken, aber das passt geschmacklich perfekt – vertrauen Sie mir!“

Björn Freitag: Rinderbraten mit Rotweinsauce und Selleriepüree

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten plus 24 Stunden Marinierzeit und ca. 2 Stunden Garzeit

Zutaten: Für 4 Personen

Für den Braten

  • 1 kg Rindertafelspitz
  • 2 Zweige Oregano
  • 2 Zweige Rosmarin plus 1 Rosmarinzweig zum Garnieren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 350 ml Rotwein (Spätburgunder)
  • 6 weiße Schalotten
  • 2 Karotten (insg. ca. 180 g)
  • ½ Sellerieknolle (ca. 300 g)
  • 3 EL Rapsöl Salz frisch gemahlener
  • schwarzer Pfeffer
  • 1–2 TL Speisestärke, mit 1 EL Wasser angerührt (nach Bedarf)

Für das Püree

  • 1 Sellerieknolle (600 g)
  • 30 g Butter
  • 2 EL Rotweinessig
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 300 g Schmand
  1. Zubereitung:Für den Braten das Fleisch mit Oregano, Rosmarin und Lorbeerblatt in eine Schüssel geben, den Rotwein darübergießen, abdecken und im Kühlschrank 24 Stunden marinieren – das Fleisch muss nicht mit Wein bedeckt sein, regelmäßiges Wenden reicht.
  2. Am nächsten Tag den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Schalotten schälen und in Scheiben schneiden. Die Karotten schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Sellerie schälen und in Stücke schneiden.
  4. Das Öl in einem Bräter oder ofenfesten Topf erhitzen. Schalotten, Karotten und Sellerie zugeben und bei hoher Hitze unter gelegentlichem Rühren 2–3 Minuten scharf anbraten.
  5. Das Fleisch aus der Rotweinmarinade nehmen, rundum salzen, zum Gemüse geben und 3–4 Minuten mitbraten, dabei mehrmals wenden und pfeffern. Mit der Marinade ablöschen. Den Deckel aufsetzen, den Bräter in den vorgeheizten Ofen geben und etwa 2 Stunden garen.
  6. Etwa 30 Minuten vor Ende der Garzeit für das Püree die Sellerieknolle schälen und in Stücke schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Selleriestücke darin bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten anschwitzen. Den Essig zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. 150 ml Wasser zugießen, den Deckel aufsetzen und etwa 30 Minuten weich kochen.
  7. Den Sellerie mitsamt der Flüssigkeit sowie dem Schmand mit dem Stabmixer fein pürieren. Warm halten.
  8. Den Bräter aus dem Ofen nehmen. Das Fleisch auf ein Holzschneidebrett legen und mit Alufolie abdecken. Die Flüssigkeit aus dem Bräter durch ein Sieb in einen Topf passieren und auf die Hälfte einkochen – so erhält die Sauce ein besonders intensives Aroma. Bei Bedarf die Sauce mit der angerührten Speisestärke binden.
  9. Den Rinderbraten aufschneiden und auf einer Platte anrichten. Mit dem Rosmarin garnieren und mit dem Selleriepüree servieren.

 

Autor: Björn Freitag
Fotografie: Hubertus Schüler
Warenkunde: Anja Tanas
Preis: 28,00 Euro

Foto: Hubertus Schüler