Was unterscheidet eine Grapefruit von einer Pampelmuse?

Was unterscheidet eine Grapefruit von einer Pampelmuse?

Die Artenvielfalt der Zitrusfrüchte ist bekanntlich sehr groß. Und zwar so groß, dass man da schon mal den Überblick verlieren kann.

Die Begriffe Grapefruit und Pampelmuse werden besonders in Norddeutschland gerne synonym verwendet. Dies ist aber falsch.

Grapefruit oder Pampelmuse?

Grapefruit oder Pampelmuse?

Denn eine Pampelmuse ist etwas ganz besonderes: Inzwischen ist sie sehr selten in normalen Supermärkten zu finden. Im Unterschied zu allen anderen Zitrusfrüchten ist eine Pampelmuse extrem groß, sie zählt bis zu 30 Zentimeter im Durchmesser und in ihrem Inneren findet sich kein freier Fruchtsaft, wie es bei den meisten Zitrusfrüchten üblich ist.
Wenn Sie eine Pampelmuse essen, sollten Sie sie zuvor schälen. Anschließend kann sie wie eine Mandarine in Schnitzen gegessen werden. Das Fruchtfleisch schmeckt herb und säuerlich, ähnlich wie bei der Grapefruit.

Die Grapefruit wiederum ist eine Kreuzung aus Pampelmuse und Orange. Neben der geschmacklichen Ähnlichkeit gibt es auch äußerlich Ähnlichkeiten zwischen der Grapefruit und der Pampelmuse, denn das Fruchtfleisch ist bei beiden rötlich.

Obwohl beide Früchte miteinander verwandt sind, gibt es beim Verzehr einen Unterschied, denn die Grapefruit wird nicht geschält. Eine halbierte Frucht zeigt jeweils drei „Kammern“, die das Fruchtfleisch enthalten, was Sie mit einem Löffel ausheben können. Wie bei der Pampelmuse bietet es sich an, der den herb-säuerlichen Geschmack durch das Hinzufügen von etwas Zucker leicht abzuschwächen.

Wie alle Zitrusfrüchte werden auch die Grapefruit und die Pampelmuse hauptsächlich in den Subtropen angebaut.

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