Warum Sie jetzt schon Christstollen backen sollten

Wenn Sie in der Adventszeit oder an Weihnachten selbst gebackenen Stollen essen möchten, sollten  Sie sich beeilen.

Denn ein wirklich guter Stollen benötigt nach dem Backen ca. 2-3 Wochen, bis er sein volles Aroma entfalten kann.

Es gibt übrigens viele verschiedene Arten einen Stollen zu backen. Die wohl bekannteste Variante ist der Dresdner Christstollen. Seit 1996 ist der Name sogar beim Patentamt eingetragen und darf seitdem nur von Bäckereien in und um Dresden verkauft werden. Sogar bei Wikipedia findet sich ein rund 100 Jahre altes Rezept für einen Dresdner Christstollen:

Hier die Zutaten:

  • 300 g Zucker
  • 1¼ Pfund Butter
  • ¼ Pfund Rindertalg (heute besser Schmalz)
  • 1½ Pfund Rosinen, in Rum eingeweicht
  • ¾ Pfund Zitronat
  • ¾ Pfund Mandeln
  • 110 g Hefe
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Zitronenschale
  • ca. ¼ l Milch

Darüber hinaus gibt es beispielsweise noch Mandelstollen, Marzipanstollen, Butterstollen und Nusstollen. Damit ein Stollen diese Bezeichnung tragen darf, muss er einen bestimmten Anteil an Mandeln, Marzipan beziehungsweise Nüssen enthalten.

Die Geschichte des Christstollens in Deutschland reicht sehr weit zurück. Schon 1329 wurde er in Naumburg an der Saale erstmals urkundlich erwähnt. Bis der Stollen seinen unverwechselbaren Geschmack erhielt, den wir auch heute noch zu schätzen wissen, hat es aber noch eine ganze Weile gedauert. Bis 1491 war es wegen der kirchlichen Fastenzeit nämlich verboten, Butter, Milch und Eier für den Teig zu verwenden. Erst der sogenannte „Butterbrief“ von Papst Innozenz VIII erlaubte die Verwendung von Butter statt Öl im Christstollen.

In der foodies-Weihnachtsbäckerei haben wir noch folgende Stollen-Rezepte:

Dresdner Christstollen auf exotische Art

Dresdner Christstollen Konfekt

 

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