Stephan Haupt und André Siebertz gewinnen das 3. Vorfinale der Patissier des Jahres

Der Live-Wettbewerb „Patissier des Jahres“ richtet sich an professionelle Patissiers aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol.

Eine Jury internationaler Spitzenpatissiers kürt in vier Vorentscheiden je zwei Finalisten, die dann im Oktober 2017 auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga in Köln gegeneinander antreten, um den prestigeträchtigen Titel, Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro sowie zahlreiche durch die Sponsoren vergebenen Sonderpreise zu gewinnen. Mit dem Titel erhält der Sieger eine der renommiertesten Auszeichnungen der Branche und gleichzeitig die Aussicht auf einen ein enormer Karrieresprung.

Anfang April fand die dritte Vorentscheidungen in dem einzigartigen Ambiente der Klosterkirche Hennef statt, die eine außergewölhnliche Kulisse für das Rahmenprogramm mit Live-Auftritten internationaler Spitzengastronomen, Workshops sowie einem Klostermarkt bot. Nach einem fünfstündigen Live-Wettbewerb setzten sich Stephan Haupt aus Scharff´s Schlossweinstube in Heidelberg und André Siebertz vom Hotel Clostermanns Hof in Niederkassel-Uckendorf am Sonntag gegen ihre drei Mitbewerber durch und gewannen das dritte Vorfinale zum Patissier des Jahres. Somit ziehen die beiden angehenden Spitzenpatissiers in das Finale auf der Anuga 2017 ein.

Die Kandidaten konzentriert an der Zubereitung der delikaten und kreativen Desserts:

Handwerkliche Konsistenz und aromatische Geschmäcker überzeugen die Jury
Das Siegermenü der Scharff´s Schlossweinstube Heidelberg zeichnete sich durch eine mutige Kombinationsvielfalt aus: Stephan Haupts Freestyle-Dessert bestand aus Topinambur, Rhabarber, Malz und gebrannter Sahne. Zu den vorgegebenen Zutaten des 3-Pflichtkomponenten-Desserts addierte er noch gelbe Nashi Birne. Mit der Freestyle-Praline „Heidelberg Cheesecake“ kreierte der 28-Jährige eine Hommage an seine Heimatregion.

Ebenfalls von seiner Heimat inspiriert war die Praline „Süßes Röggelchen“ vom zweitplatzierten Lokalmatador André Siebertz, die er als „et Kölsche Röggelchen ens em sößem Gjewand“ beschreibt. Sein Freestyle-Dessert „Die Korbblütler – Korn, Wurzel & Blüte“ bestand aus den Komponenten Sonnenblumenkerne, Topinambur, Kamille, Mango und Schokolade. Jurymitglied Tony Hohlfeld vom JANTE Hannover zeigte sich beeindruckt von den Gewinnerdesserts: „Hier fanden handwerkliches Niveau und schöne Aromen zueinander“.

Eine Auswahl der wunderbaren Desserts:

Am 08. Oktober werden diese Nachtischkünstler wie gesagt im Finale auf der Anuga um den prestigereichen Titel und die Preisgelder kämpfen. Doch Platinsponsor Rama Cremefine vergab bereits in Hennef zwei Kurzurlaube als Sonderpreis für die vom Publikum am besten bewertete Praline mit Rama Cremefine Schlagcreme. Gewonnen hat Claudius Herbst aus Leipzig und sein Assistent Max Henry Müller mit ihrer Kreation „AsiaRAMA“ aus Matcha, Jasmin und Sechuanpfeffer.

„Holy sweets“ – Glorreiches Rahmenprogramm passend zur Location
Während des Rahmenprogramms in der ehemaligen Klosterkirche in Hennef präsentierten die geladenen Show-Künstler außerdem unkonventionelle, neue Trends des Patisserie-Handwerks. Branchen-Ikone Pierre Lingelser machte den Auftakt und beeindruckte mit seiner Kreation „Japanischer Frühling“ aus Matcha-Tee-Namelaka mit rosa Pampelmusen-Ingwergelee, Himbeer-Litschi-Sorbet, Yuzusud, Zuckerwatte und Kirschblüten.

Vize Koch des Jahres 2015, Cornelius Speinle, präsentierte seine Erfindung einer Parfumkreation, die für seine sensorischen Nachtischkünste zum Einsatz kommen werden. Am Nachmittag traten die Newcomer Matthias Spurk, Gäste Haus Klaus Erfort, Saarbrücken und Birgit Wieland Restaurant Storstad, Regensburg auf die Bühne. Mit ihren von jugendlicher Inspiration geprägten Kompositionen zeigten sie neue Wege der Nachtischkünste auf. Als ein weiteres Highlight demonstrierten Tony Hohlfeld und Ferdinand Kretz vom JANTE Hannover kurz vor der Siegerehrung wie Innovation und Saisonalität im Nachtisch verschmelzen können und dabei sowohl vegetabile als auch florale Zutaten zum Einsatz kommen.

Mit Spannung wird nun das vierte und letzte Vorfinale der am 11. Juni in Hamburg stattfindenden Patissier des Jahres #hafenedition in der Elbarkaden Lounge erwartet. Dort werden die letzten beiden Finalisten gewählt.

Am Tag darauf wurde dann in der gleichen tollen Location die Kandidaten zum Finale Koch des Jahres #klosteredition gekürt. Details dazu erfahren sie morgen.

Wir drücken allen Kandiaten ganz fest die Daumen zum Finale „Patissier des Jahres 2017“ auf der ANUGA in Köln.

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