Schweizer Käseplatte für Genießer – mit Tipps und Tricks

Zum Abschluss eines tollen Menüs muss es nicht immer etwas Süßes sein: Eine gute Käseplatte ist eine tolle Alternative zum Dessert und das Highlight auf jedem Buffet.

Wer beim Einkauf an der Käsetheke auf Schweizer Käse zurückgreift, liegt auf jeden Fall richtig: Mit viel Liebe und bester Schweizer Milch wird jeder Laib nach überlieferten Rezepturen hergestellt – beste Qualität ist damit garantiert. Als reines Naturprodukt, das ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe hergestellt wird, ist Schweizer Käse eine echte Delikatesse.

Mit den folgenden Tipps und Tricks ist schnell eine delikate Schweizer Käseplatte gezaubert.

Cleverer Einkauf: 

Wenn möglich, den Käse beim Kauf an der Theke vakuumieren lassen – so ist er besser haltbar. Auch die Portionsgröße ist wichtig: Käse am Stück ist in jedem Fall länger haltbar als in Scheiben geschnittener Käse.

Lagerung Zuhause: 

ab in die Käseglocke im Kühlschrank. Zusammen mit einem Apfel als Feuchtigkeitsspender fühlen sich weltberühmte Käsesorten wie der Appenzeller, der original Schweizer Emmentaler AOP oder der fruchtig-kräftige Le Gruyère AOP beinahe wie im Schweizer Käsekeller. Ist keine Käseglocke zur Hand am besten im Gemüsefach, eingepackt in Käsepapier oder eingestochener Frischhaltefolie lagern. Und nicht vergessen: Egal ob würziger Schweizer AlpenTilsiter, bereits fertig abgeschabte Tête de Moine,AOP Käserosetten oder der cremig-milde Vacherin Fribourgeois AOP – alle Hart- und Schnittkäse sollten eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden, damit sie ihr volles Aroma entfalten können.

Menge und Komposition: 

Für eine Käseplatte als Dessert sind 3-8 verschiedene Sorten von Hart- bis Weichkäse optimal. Pro Person sollten etwa 60-80 g Käse eingeplant werden. Achten Sie darauf, dass ausreichend Brot vorhanden ist um zwischen der Verkostung zu neutralisieren. Frische und getrocknete Früchte, Nüsse und kleingeschnittenes Gemüse harmonieren perfekt mit den Spezialitäten und runden die Käseplatte ab.

Reste? 

Lassen sich gut bis zu sechs Monate einfrieren. Am besten reibt man den Käse dazu und portioniert ihn gleich für das nächste würzige Gratin oder Schweizer Käse-Fondue.

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Unser Vorschlag für eine Käseplatte (beginnend oben links)

1: Vacherin Fribourgeois AOP:

stammt aus dem französischsprachigen Kanton Freiburg. Nicht nur für das klassische Fondue „Moitié-Moitié“ („Halbe-Halbe“) ist die cremige Spezialität ein Muss.

2: Tête de Moine AOP:

entwickelt während der Reifung auf Tannenholzbrettern sein einzigartiges Aroma. Der zylindrische Käselaib wird mit einem speziellen Messer (Girolle) zu weltweit einzigartigen, blumig-würzigen Rosetten gedreht.

3: Appenzeller:

Seinen einzigartig würzigen Geschmack verdankt er einer ausgesuchten Mischung aus Kräutern, Blüten, Samen und Rinden – der sogenannten Kräutersulz.

4: Sbrinz AOP: 

Der Hartkäse reift mindestens 18 Monate und schmeckt vollmundig-mürbe – perfekt zum Reiben, Hobeln oder Abstechen kleiner Stückchen, der sogenannten „Möcklis“.

5: Schweizer Emmentaler AOP:

Der Geburtsort des nussig-würzigen Käses ist das Emmental in der Mittelschweiz – vielfach kopiert ist aber nur der Schweizer Emmentaler AOP das Original.

6: Tomme Vaudoise: 

Eine mild-cremige Schweizer Weichkäsespezialität aus der Region Genfer See.

7: l’Etivaz AOP: 

eine rein-aromatische Hartkäse-Rarität aus den Waadtländer Alpen. Der Alpkäse wird nur von Mai bis Oktober in rund 130 Chalets auf einer Höhe zwischen 1.000 und 2.000 Metern hergestellt.

8: Le Gruyère AOP:

Der fruchtig-kräftige Le Gruyère AOP wird auch heute noch nach fast 1.000-jähriger Tradition von Hand gefertigt. Unverzichtbar für ein echtes Schweizer Käsefondue, aber auch  pur auf der Käseplatte ein Genuss.

2016-06-04T07:51:41+00:00 17. September 2014|Categories: Desserts, kalte Desserts, Rezepte, Vorratskammer|Tags: , , , , , , |0 Kommentare

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