Schleswig-Holsteins Ostseeküste feiert: Weltfischbrötchentag am 2. Mai 2015

Am 1.Mai dürfen wir Zuhause den „Tag der Arbeit“ genießen und schon einen Tag später wieder feiern, den „Weltfischbrötchentag“.

An der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste begeht man in diesem Jahr den, vom Ostsee-Holstein-Tourismus ins Leben gerufene Ehrentag des Fischbrötchens, zum fünften Mal. Gefeiert wird dieser Tag zu Ehren des leckeren Snacks in 18 Küstenorten zwischen Flensburg und Niendorf auf unterschiedliche Weise.

Die Entstehungsgeschichte des Fischbrötchens ist nur wenig erforscht. Die Kombination aus Fisch und Brötchen ist möglicherweise so plausibel, dass sie schon seit Erfindung des Brötchens besteht und deshalb niemals wirklich erfunden werden musste. Andererseits ist ja bekannt, dass die Küstenfischerei in Schleswig-Holstein bis in die Jungsteinzeit vor über 6000 Jahren zurückgeht. Nun kann man davon ausgehen, dass die Menschen schon damals gerne Ihren Hunger mit einem Fischbrötchen gestillt haben, denn immerhin kannte man Brot und Zwiebel in der Jungsteinzeit bereits. Ob damals allerdings schon Essiggurken oder gar Mayonnaise üblich waren, ist freilich nicht eindeutig überliefert.

Da bleibt also so einiges im Dunkeln und die Frage nach dem allerersten Fischbrötchen lässt sich mit wissenschaftlich fundierter Gründlichkeit kaum präziser beantworten als die nach dem ersten Moinmoin, dem ersten Strandspaziergang oder der ersten Muschelkette, zumal auch die Randbedingungen unklar sind.

Denn, ähnlich wie bei der Currywurst, muss auch beim Verzehr eines Fischbrötchens die Umgebung stimmen. Lässt sich Erstere an jeder vielbefahrenen Straße genießen, sind Möwe, Steg, Fischerboot und klare Luft unabdingbare Voraussetzungen während des Verzehrs eines Fischbrötchens. Und eines ist unumstritten, erst an den Buden am Hafen entfaltet sich das Geschmackserlebnis am besten, überall sonst ist es allenfalls ein guter und auch gesunder Sattmacher.

„Aufm Hemd auffer Jacke, Kerl, wat is dat ne K…“ dichtete Herbert Grönemeyer einst der Currywurst auf die Pelle und hätte das gleich auch für das Fischbrötchen tun können.

Allerdings lässt sich das Verunreinigungs-Risiko mit folgenden Tipps leicht auf ein Minimum verringern:
Jacke, Hemd und Trojer schließen, beide Ärmel hochschieben, auf einer Bank von etwa 45 cm Sitzhöhe eine breitbeinige, vorgebeugte Sitzhaltung einnehmen und dort ansetzen, wo das Lächeln am breitesten ist. Bis zum finalen Kontrollverlust, wenn das Brötchen schon aufgegessen, Fisch, Zwiebel und Remoulade lose auseinanderfallen, sollten kontinuierlich die Flanken gesichert werden.

Wir wünschen allen Fischbrötchen-Fans an der Osteeküste viel Spaß an Ihrem Weltfischbrötchentag

 

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