Sake wird auch in Deutschland immer beliebter

Sake wird auch in Deutschland immer beliebter

Gebraut wie Bier, getrunken wie Wein – Sake ist in New York und London längst das neue Kultgetränk.

Hierzulande hat der japanische Reiswein im Moment noch eher ein negatives Image. „Bei Sake denken viele an trüben, lauwarmen und ungenießbaren Schnaps. Dabei gibt es äußert schmackhafte Sorten“, sagt Sake Sommelière Luisa Mehlhose vom Grand Hyatt Berlin. In dem Luxushotel ist Sake mittlerweile fester Bestandteil der Getränkekarte.

Das Vox Restaurant (benannt nach der TV-Küche des gleichnamigen TV-Senders) mit offener Showküche und Sushibar bietet eine Auswahl an Premium-Sorten. Luisa Mehlhose führt die Gäste damit in eine neue Geschmackswelt mit unbekannten Einblicken. „Sake passt auch wunderbar zur regionalen Küche. So kann man die Sorte Dreamy Clouds hervorragend zum Brandenburger Hirsch trinken. Der Amabuki Rose dagegen passt perfekt zu Krustentieren“, sagt Luisa Mehlhose. „Der Awasaki Sparkling, ein Champagner Sake, gilt als neuer Aperitif.“

Die Grundzutaten des Sake sind Hefe, Reis und Wasser. Dabei entscheidet der Härtegrad und Mineralstoffanteil des Wassers sowie die Polierrate des Reises über die Qualität.

Vielleicht etabliert sich Sake ja auch in Deutschland bald als fester Bestandteil der gehobenen Küche.

foodies bleibt dran.

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