Moderne Alpenküche – nicht nur in Bayern ein Genuss – Alpenknödel mit Rahmpilzen

Veggie_LogoDie Alpenregion ist für ihre gute Küche bekannt: Das liegt vor allem an den typischen Zutaten, die dabei verwendet werden – wie schmackhaftem Bergkäse, würzigem Speck oder aromatischen Berg- und Wiesenkräutern.

Im Mittelpunkt stehen herzhafte Gerichte, aber auch Liebhaber von süßen Gaumenfreuden kommen nicht zu kurz. Traditionsreiche Spezialitäten wie Obatzda, Schweinebraten, Knödel und Dampfnudeln sind eine köstliche Abwechslung auf unserem Speiseplan – und an kalten Wintertagen besonders beliebt.

Die einfache Zubereitung und die Verwendung regionaler Produkte zeichnen die Alpenküche aus. Denn viele Gerichte, die heute für die klassische bayerische Küche stehen, waren früher „Arme-Leute-Essen“. Die Bewohner der Alpen nutzten vor allem das, was der Bauernhof oder die Senner-Alm ihnen einbrachte. Am Ende der harten Arbeitstage standen bei den Bergbauern vor allem kohlenhydrat- und eiweißreiche Gerichte auf dem Tisch, die satt machten und sie mit der nötigen Energie versorgten.

Alte Klassiker neu interpretiert
Im Lauf der Geschichte wurde daraus eine beliebte Küche, die mittlerweile weit über die Grenzen der Alpen hinaus bis in die internationale Food-Szene bekannt ist. Neue Rezeptvariationen haben sich dabei entwickelt – die Alpenküche ist leichter, raffinierter und zeitgemäßer geworden. Gleichzeitig hat sie sich aber ein Stück ihrer Ursprünglichkeit bewahrt, denn nach wie vor lebt sie von einfachen Zutaten, welche die Natur bietet. Milch, Fleisch, Eier, Kartoffeln oder heimisches Obst sind ein wichtiger Bestandteil der Rezepte, sie verbinden Natur mit Kochkultur.


Marian Schneider
, mehrfach ausgezeichnetem Spitzenkoch und Küchendirektor des Sterne-Lokals Lago in Ulm, hat speziell für Bad Reichenhaller Salz das nachfolgende Rezept für Alpenknödel kreiert.

Rezept: Alpenknödel mit Rahmpilzen

Zutaten für 4 Portionen

Für die Knödel:

  • 8 altbackene Semmeln (Brötchen)
  • 50 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • 10 g Butter
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2-3 Eier
  • Semmelbrösel nach Bedarf
  • Muskat, Bad Reichenhaller Marken Jod Salz

Für die Rahmpilze:

  • 400 g Pilze (z. B. Pfifferlinge, Champignons, Buchenpilze)
  • ½ Bund Schnittlauch
  • Zitronensaft
  • Zucker
  • Bad Reichenhaller Gewürz-Salz-Mühle
  • Bunter Pfeffer

Zubereitung:

Für die Knödel:

  1. Semmeln (Brötchen) in 1 cm kleine Würfel schneiden, Sahne und Milch einmal aufkochen und gleichmäßig über die Würfel gießen. Mit einem Küchentuch abdecken und für cirka 30 Min. ziehen und durchweichen lassen.
  2. Zwiebel würfeln, in einer Pfanne mit Butter anschwitzen und vom Herd nehmen. Petersilie fein hacken, zusammen mit den Eiern sowie den leicht abgekühlten Zwiebeln zur Semmelmasse geben und diese zu einem Knödelteig verkneten.
  3. Hände anfeuchten, 100 g schwere Knödel formen und alle gleichzeitig in kochendes Salzwasser geben, Hitze reduzieren und die Knödel behutsam ziehen lassen. Schwimmen die Knödel an der Wasseroberfläche, sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und möglichst gleich servieren.

Tipp von Marian Schneider: Klebt der Knödelteig stark an den Händen, einfach etwas Semmelbrösel zugeben. Ist die Masse zu fest, mit etwas Milch verdünnen.

Für die Rahmpilze:

  1. Schalotten fein würfeln und in der Butter anschwitzen bis sie glasig sind. Anschließend die Pilze putzen und zugeben. Sobald sich Flüssigkeit in der Pfanne gebildet hat, die Pilze herausnehmen und warmstellen. Sahne in die Pilzflüssigkeit gießen und für cirka 5 Minuten köcheln lassen (bei Bedarf mit Saucenbinder abbinden)
  2. Nun die Pilze wieder zugeben und mit etwas Zitronensaft, Zucker und buntem Pfeffer abschmecken. Den Schnittlauch schneiden und drüberstreuen.

Die Rahmpilze mit den Knödel servieren…..ein Genuss

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