Kürbiszeit: Wertvolle Tipps zu Einkauf, Lagerung und Zubereitung des beliebten Herbstgemüses

Der Kürbis ist für viele von uns das Herbstgemüse schlechthin.

In Summe gibt es weltweit zirka 800 verschiedene Kürbissorten. Am beliebtesten sind der Hokkaido und der Butternut, zum Schnitzen nimmt man den großen Halloween-Kürbis.

Will man etwas abspecken, sind Kürbisse besonders hilfreich, sie machen schnell satt – auch dank des Wassergehalts von 90 Prozent – enthalten kaum Fett und dafür jede Menge Mineralstoffe (Kalium) und Vitamine wie etwa Provitamin A (Carotin). Die im Fruchtfleisch enthaltene Kieselsäure wirkt sich außerdem günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel aus.

Merkmale der beliebtesten Kürbisse:

Hokkaido-Kürbis

Hokkaido-Kürbis

Der bekannteste und am häufigsten in Gemüseabteilungen zu finden ist der Hokkaido Kürbis. Er hat orangenes Fruchtfleisch und einen leicht nussigen Geschmack. Er wiegt meist zwischen 1 bis 2,5 kg. Dieser Kürbis eignet sich sehr gut für Suppen oder als Gemüse zur Beilage. Der Hokkaido muss vor der Zubereitung nicht geschält werden. Die Kerne des Hokkaido-Kürbisses lassen sich wunderbar rösten. Hierzu die Kerne gut waschen und vom restlichen Fruchtfleisch befreien, trocknen lassen und mit etwas Olivenöl anrösten. Je nach Geschmack mit Gewürzen wie Salz, Pfeffer, Chili oder aber auch Zucker abschmecken.

 

 

Butternut-Kürbis

Butternuss-Kürbis

Das Fruchtfleisch des Butternuss-Kürbis ist gelb bis orange. Für Suppen, Beilagen und Kuchen ist er bestens geeignet. Dieser Kürbis ist sehr ergiebig da er nur wenige Kerne im unteren Bereich hat. Über Winter kann er gut gelagert werden

 

 

 

 

 

 

 

Muskat-Kürbis

Muskat-Kürbis

4-8 kg ist der Muskatkürbis schwer, sein Fruchtfleisch ist gelb bis orange. Er gehört zu den sehr aromatischen Kürbissen. In der Küche geeignet für Suppen und Marmeladen. Eingelegt als Senfkürbis schmeckt der Muskatkürbis besonders gut. Auch dieser Kürbis ist sehr lagerfähig.

 

 

 

Spaghetti-Kürbis

Spaghetti-Kürbis

Beim Spaghetti Kürbis gibt es eine Besonderheit. Diesen Kürbis im Ganzen im Backofen oder Dampfgarer garen oder im Kochtopf kochen. Anschließend das Fruchtfleisch herausnehmen, es zerfällt wie Spaghetti. Schmeckt besonders gut mit Sugos und Saucen serviert. Das Fruchtfleisch ist nach dem Kochen sehr gelb

 

 

 

Einkauf von Kürbissen:

Kürbisse sollten Sie nur beim Händler ihres Vertrauens oder direkt beim Bauern kaufen. Speisekürbisse unbekannter Herkunft können durch Kreuzungen mit Zierkürbissen Bitterstoffe enthalten und sind somit wie Zierkürbisse nicht zum Verzehr geeignet. Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag: Der Kürbis – sehr lecker, aber manchmal giftig.

Lagerung der Kürbisse:

Wichtig für die Lagerung ist, dass nur reife Kürbisse gelagert werden sollten. Große Sorten nach der Ernte oder dem Einkauf unbedingt noch zirka zwei Wochen an einem warmen Ort ausreifen lassen. Die Schale ist dann so hart das man sie nicht mehr mit dem Fingernagel einritzen kann.

Beim Einkauf am besten kleinere Exemplare bevorzugen: Das Fruchtfleisch der kleinen Kürbisse ist fester, hat mehr Geschmack und ist weniger faserig.

Um einen Kürbis länger zu lagern, muss er unversehrt sein. Aus diesem Grund beim Einkauf oder der Ernte unbedingt nach Schadstellen kontrollieren. Ob Kürbisse reif sind, lässt sich leicht erkennen: sie klingen hohl, wenn man auf die Schale klopft und haben einen verholzten Stiel. Der Stiel des Kürbis muss auf jeden Fall dran bleiben wird aber auch ca. 1 cm gekürzt. Der Kürbis wird vor der Lagerung nicht abgewaschen.

Kürbisse benötigen eine kühle Lagertemperatur zwischen 10 und 14 Grad, trocken und mit ausreichender Lüftung. So können die Kürbisse ohne weiteres mehrere Monate aufbewahrt werden.

Kürbisse die bereits angeschnitten sind in Folie wickeln und im Kühlschrank lagern. So gelagert kann man ihn noch zwei Tage verwenden.

Falls Sie keine Möglichkeit haben, ganze Kürbisse optimal zu lagern, folgender Tipp: Den Kürbis in Scheiben schneiden, diese kurz blanchieren und dann einfrieren. Falls Sie den Kürbis später für Suppe verwenden möchten, können Sie den Kürbis nach dem kochen pürieren und das Mus einfrieren.

Übrigens: Während der Lagerung verliert der Kürbis seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht. Somit ist er im Winter ein wichtiger Lieferant für Vitamine und Nährstoffe.

Kürbis teilen und vorbereiten:

Die Früchte mit einem großen, scharfen Kochmesser oder mit einem Fleischbeil halbieren, dann in größere Spalten teilen. Bei manchen Sorten ist es unglaublich schwer, den Kürbis zu teilen. Dies liegt nicht an der Schale, die meist dünn ist, sondern am massiven Fruchtfleisch. Große Kürbisse kann man deshalb auch aus etwa 1 Meter Höhe auf den Boden fallen lassen. Der Kürbis bekommt dann einen Riss, der das Zerteilen erleichtert.

Beim Hokkaido hat man diese Probleme nicht, da er mit Schale zubereitet werden kann. Wenn der Kürbis halbiert oder in große Scheiben geschnitten ist entfernt man die Kerne mit einem Löffel. Geschält werden die Kürbisse mit einem Gemüseschäler.

Kürbisse eignen sich zum Grillen, Braten, Füllen und Überbacken sowie zum Dünsten, Kochen, Einlegen oder Pürieren. Kürbisse harmonieren mit vielen Gewürzen, Kräutern, Obst- und Gemüsesorten und nehmen schnell deren Aroma an.

Wenn Sie jetzt noch nach einem passenden Kürbisrezept suchen, wir haben viele leckere Kürbis-Rezepte für Sie parat z.b.:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Hinterlassen Sie einen Kommentar