Kochschulen: Mirko Reeh’s Kochschule – Geheimzutat: Gute Laune – mit Interview und Rezept

Nichts schmeckt so gut zu einem Vier-Gänge-Menü wie ein strahlendes Lächeln.

Der bekannte Profikoch Mirko Reeh steckt alle mit guter Laune an und hat mittlerweile sogar seinen eigenen Fanclub. Als TV-Koch ist er aus dem Hessischen Fernsehen und den Sat.1-Formaten „Weltenbummler“ und „Koch Undercover“ bekannt. Auch in seiner Frankfurter Kochschule kombiniert er geschickt anspruchsvolle Unterhaltung mit ausgezeichnetem Koch-Knowhow. In der großen hellen Küche mit drei modernen Kochinseln lernt man auf höchstem Niveau kochen – dabei kommt der Spaß nie zu kurz. Der ebenso große offene Gastraum lädt zum gemeinsamen Essen und Entspannen ein.

In Reeh´s Frankfurter Kochschule weiß man die Regionalküche zu schätzen, begibt sich kulinarisch aber auch gern auf Reisen Das Kursangebot lockt mit Abwechslung: Mit dem Küchenteam von Mirko Reeh lernt man die Cajun Küche aus Louisiana kennen, kocht Street Food wie in Singapur oder bereitet regionale Gerichte mit Gin und hessischem Handkäse zu.. Nicht umsonst leitet Mirko Reeh neben dem Frankfurter Standpunkt eine weitere Kochschule auf Mallorca. „Ich bin nicht nur für Sat.1 ein Weltenbummler – wenn ich reise, packe ich Ideen für neue Gerichte und Kochkurse ein und bringe sie mit nach Frankfurt“, so der TV-Koch.

Hier stehen neben den abwechslungsreichen Kochkursen auch Sonderaktionen an – in der Kochschule sowie im Restaurant direkt nebenan gibt es spannende Kochevents. „Wir haben ein tolles Programm entwickelt“, erklärt Mirko Reeh. „Man kann zum Beispiel bei ‚Kitchen unplugged‘ die Seele baumeln lassen, während man sich bekochen lässt und Live-Musik genießt.“ Außerdem gibt es Gourmet-Reisen, Koch-Workshops und Küchenpartys.

Mirko Reeh ist der direkte Kontakt und Austausch zu seinen Gästen wichtig. „Durch meinen Job kann ich meine Kochleidenschaft damit verbinden, dass ich gerne neue Menschen kennenlerne. Es ist unbeschreiblich, jeden Tag aufs Neue zu erleben, wie durch die Kochkurse und Kochevents neue Verbindungen und Freundschaften entstehen. Bei Seminaren und Firmenevents beobachte ich begeistert, wie Kochen und Essen die Menschen verbindet.“

Auch Produktpräsentationen können in der Frankfurter Kochschule organisiert werden und der Raum steht für Hochzeiten, Geburtstage, Firmenveranstaltungen, Weihnachtsfeiern und Seminare zur Verfügung. Selbst TV-Produktionen werden hier umgesetzt. Mirko Reeh’s Kochschule lässt kaum einen Wunsch unerfüllt, wenn es um Unterhaltung und Kochen geht.

Der sympathische Hesse hat bereits mehrere eigene Kochbücher veröffentlicht, darunter „Handkäse Deluxe“. Immer wieder zeigt der smarte Profikoch, wie raffiniert er regionale Gerichte aufpeppen und auf eigene Art mit Einflüssen aus der ganzen Welt kombinieren kann. So ist zum Beispiel auch der Kochkurs „Euro-Asiatische Küche“ entstanden, in dem Mirko Reeh zeigt, wie gut die unterschiedlichsten Küchen zusammengeführt werden können.

Mit seiner individuellen und hochprofessionellen Kochexpertise konnte er sogar schon die deutsche Bundesregierung geschmacklich überzeugen. Auch sein jüngstes Projekt kommt gut an: Beim selbst gegründeten „Private Food Club“ kochen verschiedene Gastköche unter einem bestimmten Motto bei privaten Veranstaltungen. Das Ergebnis sind wilde und interessante Gerichte, die Lust auf Mehr machen.

Mehr Platz gibt es bei Mirko Reeh seit Mai 2016: Die Frankfurter Kochschule wurde umgebaut, renoviert und neu eröffnet. Jetzt haben bis zu 60 Personen gleichzeitig Platz zum Essen – bei Küchenpartys können sogar 100 Personen untergebracht werden. Kochen kann hier jeder – die Kochkurse und Kochevents bieten geschmackvolle Auswahl. Durch die naturbelassene Holzausstattung der Küche und die hellen Wände und Regale in der Kochschule fühlt man sich direkt willkommen – und kann zu den raffinierten Gerichten mit Sicherheit mehr als ein strahlendes Lächeln genießen.

Im Interview:  Der Frankfurter gute Laune Profikoch Mirko Reeh

Mirko Reeh leitet bereits seit 14 Jahren seine eigene Kochschule in Frankfurt am Main. Im gemütlichen Ambiente von „Mirko Reeh‘s Kochschule“ fühlt man sich gleich wohl. Zusätzlich wird die Stimmung durch die durchweg fröhliche und sympathische Art des Frankfurter Kochs aufgehellt. So macht Kochen Spaß.

Der Profikoch beantwortet für foodies-magazin Interview Fragen zu seinem abwechslungsreichen Kochschul-Alltag.

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? Mit Ihrer offenen und extrovertierten Art hätten Sie auch Schauspieler oder Moderator werden können. Was hat Sie dazu bewogen, Koch zu werden?

! Kochen war schon mit fünf Jahren meine Leidenschaft. Eine klassische Koch-Lehre habe ich trotzdem nicht durchlaufen, sondern habe erstmal studiert. Es hat sich aber relativ schnell herausgestellt, dass ich dabei nicht bleiben will. Meiner Koch-Leidenschaft bin ich immer treu geblieben. Ich hatte schon früh die Möglichkeit, Kochshows zu moderieren und bin darüber schließlich verstärkt zum Kochen übergegangen. Mittlerweile bin ich geprüfter Koch und liebe meinen Job im Bereich des Entertainment-Kochens und als Leiter meiner Kochschule.

? Ihr habt renoviert: „Mirko Reeh’s Kochschule“ erstrahlt in neuem Glanz. Wie kommt die Veränderung bei den Kochschülern an?

! Mirko Reeh’s Kochschule gibt es jetzt seit 14 Jahren. Vor etwa einem Jahr haben wir uns einmal rundum erneuert. Die neue Kochschule kommt bei allen Kochschülern super an. Wir sind jetzt viel größer und haben die modernste Ausstattung, die man zurzeit haben kann. Bei so viel neuem Equipment sind die Kochschüler immer besonders interessiert und hochmotiviert dabei.

? In Ihren Kochkursen herrscht bekanntlich immer eine fabelhafte Stimmung. Geht bei so viel Enthusiasmus auch mal etwas schief?

! Eigentlich geht immer etwas schief. Aber das ist ganz normal und auch gut so. Durch Fehler lernt man ja bekanntlich am meisten. Würde immer alles reibungslos ablaufen, wäre ich misstrauisch. Durch Fehler hat man schließlich den Ansporn, kontinuierlich besser zu werden.

? Was war der schlimmste Fauxpas, der Ihnen in der Kochschule passiert ist?

! Das schlimmste Erlebnis hatte ich direkt in meinem allerersten Kochkurs (lacht). Es gab Ente und Klöße. Die Ente war nicht richtig aufgetaut und am Ende zäh. Die Klöße waren nicht vernünftig gebunden und sind im Wasser zerfallen. Das war ein absoluter Reinfall, aber im Nachhinein kann ich darüber lachen. Es zeigt ja eigentlich nur, dass auch wir Profiköche nur Menschen sind und eben auch Fehler machen.

? Was war der schlimmste Fauxpas, der Ihnen in der Kochschule passiert ist?

! Das schlimmste Erlebnis hatte ich direkt in meinem allerersten Kochkurs (lacht). Es gab Ente und Klöße. Die Ente war nicht richtig aufgetaut und am Ende zäh. Die Klöße waren nicht vernünftig gebunden und sind im Wasser zerfallen. Das war ein absoluter Reinfall, aber im Nachhinein kann ich darüber lachen. Es zeigt ja eigentlich nur, dass auch wir Profiköche nur Menschen sind und eben auch Fehler machen.

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? Sie treten auch im TV auf und schreiben Kochbücher. Wie schaffen Sie es, nebenbei die eigene Kochschule zu managen?

! Ich kann von Glück sagen, dass mir meine Arbeit sehr viel Spaß macht. Das, was ich tue, tue ich gerne – jeden Tag. In der Kochschule haben wir pro Jahr rund 100 Kurse und die meisten davon leite ich selber. Zusätzlich fallen noch die Fernseh- und Radio-Auftritte an. Da steckt schon sehr viel Arbeit drin.
Was mir bei dem ganzen Stress hilft: Locker bleiben. Man darf das Leben nicht so ernst nehmen und sich nicht zu viel Druck machen. Ich sehe es als Glück an, dass ich mein Leben so leben kann, wie ich es mir wünsche. Grundsätzlich bilde ich mir auch nicht zu viel darauf ein, wenn man mich lobt. Ich freue mich sehr darüber, aber abgehoben bin ich deshalb nicht. Mittlerweile bin ich sehr wählerisch mit Aufträgen und denke immer ausführlich über mögliche passende Projekte nach, damit es zu uns passt und mir nicht über den Kopf wächst.

? Zurück in die Kochschule: Was sollte in keiner Vorratskammer fehlen?

! Ganz klar: Mehl, Zucker, Milch und Eier. Damit kann man jederzeit die wichtigsten Basics zubereiten, zum Beispiel Brot, Nudeln oder Kuchen. Alle weiteren Zutaten sind dann auf die Gerichte abgestimmt und sollten frisch gekauft werden.

? Was ist Ihnen bei Lebensmitteln grundsätzlich wichtig?

! Ich versuche, alle Lebensmittel regional zu kaufen. Je näher sie aus meiner Region kommen, desto besser. Für mich ist das besonders bei Fleisch wichtig. Das kaufe ich bei einem Bauernhof in meiner Gegend. Dort kann ich jederzeit hinfahren und schauen, wie die Tiere aufwachsen. Ich persönlich esse auch nur sehr selten Fleisch und achte auf einen bewussten Konsum.

? Gibt es ein Lebensmittel, das noch erfunden werden muss?
! Nein eigentlich nicht. Wir haben den Luxus, dass wir eine unglaubliche Fülle an Produkten zur Verfügung haben und sämtliche Lebensmittel importieren können, sodass uns wortwörtlich die Welt offen steht. Die Lebensmittelforschung bringt dazu auch ständig neue Produkte auf den Markt. Ich vermisse bisher nichts. Doch auf meinen Reisen nach Asien ist mir aufgefallen, dass es dort eine Selbstverständlichkeit ist, mit frischen Lebensmitteln zu kochen. Dort werden nur in den seltensten Fällen Fertigprodukte verwendet. Es wäre schön, wenn es bei uns auch so wäre.

? Mit welchen drei Wörtern würden Sie abschließend Ihre Kochschul-Küche beschreiben?

Modern, regional, weltoffen. Das merkt man auch in unseren Kochkursen.

Lieber Mirko wir danken für das nette Interview und wünschen Ihnen das Sie weiterhin so weltoffen und gut gelaunt die Dinge angehen.

Rezept: Kartoffel Waffeln Burger

Zubereitungsdauer: ca. 20 Minuten

Zutaten für 4 Personen

Waffeln:

  • 600 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 4 Eier
  • 3 EL Kartoffel Stärke
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Butterschmalz

Chili Mayonnaise:

  • 250 ml Öl
  • 1 Ei
  • 2 EL Thai Chili Sauce
  • 1 TL Chiliflocken, ohne Kerne

Hühnchen:

  • 2 Hühnerbrustfilets
  • 100 g Paniermehl
  • 2 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 6 – 8 EL Butterschmalz

sowie:

  • 1 Tomate
  • 4 Blätter knackigen Salat
  • Salz & Pfeffer

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Die Kochschule von Mirko Reeh finden Sie
in der Wiesenstraße 33 in 60385 Frankfurt am Main

Zubereitung

  1. Hühnchen:
    Das Hühnchenbrustfilet quer der Länge nach durchschneiden das man schöne Schnitzel bekommt. Dann kräftig würzen und mit Mehl bestäuben. Dann wie bei einem klassischen Schnitzel mit Ei und Paniermehl panieren. Den Vorgang mit Ei und Paniermehl wiederholen. Die Panade sehr gut andrücken. Im Butterschmalz ausbacken, danach warm halten.
  2. Mayonnaise:
    Das Öl in einen hohen Becher geben, nun das Eigelb und Weiß hinzugeben. Dann mit einem Stabmixer, erst lange, ca. 1,30 Minuten ganz unten im Becher pürieren, dann langsam und vorsichtig hoch ziehen, dabei stätig pürieren, die Masse sollte nun steif sein. Danach Chili und Thai Chilisauce hinzugeben und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  3. Waffeln:
    Kartoffeln und Zwiebeln schälen, dann klein schneiden, mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben. Die Zutaten sehr fein pürieren, danach gut würzen mit Pfeffer und Salz. Die Masse portionsweise in ein Waffeleisen geben und ca. 5 – 6 Minuten ausbacken.
  4. So geht es weiter:
    Hühnchen halbieren und mit dem Salatblatt, einer Tomaten Scheibe und der Chilimayonnaise auf den Waffeln dekorieren.

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