Kochschulen: Da Cookste! Kreative Schlemmermenüs für Food-Fans in Düsseldorf

Gemeinsam schmeckt alles besser und auch das Kochen macht im Team mindestens doppelt so viel Spaß – das ist die Devise bei „Da Cookste!“.

Rheinische Frohnaturen Andrea Gabriel und Dirk Hoffmann

Rheinische Frohnaturen Da Cookste!-Chefin Andrea Gabriel und Profi-Koch Dirk Hoffmann.

In netter Gesellschaft und lockerer Atmosphäre bietet die Kochschule im Zentrum von Düsseldorf Kochkurse mit Leidenschaft an. „Da Cookste!“ ist seit Oktober 2014 Teil des Netzwerks der Excellence Kochschulen, dem ersten bundesweiten Netzwerk der besten Kochschulen Deutschlands. Dabei handelt es sich um eine Premium-Marke in diesem Bereich, mit professionellen Workshops, Schulungen und Aktionen rund ums Kochen und Schlemmen.

Dirk Hoffmann ist Profikoch bei „Da Cookste!“ und schätzt die Abwechslung und den Spaß bei seiner Arbeit in der Kochschule. Er sieht sich nicht als Lehrer, sondern als Gastgeber. Mit ihm können Food-Fans faszinierende Geschmackswelten entdecken und über den Tellerrand schauen. „Das Beste ist, dass die Küche immer wieder neu erfunden werden kann“, weiß der Excellence-Koch. Egal ob leichte Sommerrezepte oder Gerichte aus der regionalen Küche mit internationalen Akzenten – die kulinarischen Leckereien und Anregungen dieser Kochschule sind immer außergewöhnlich. Ein genussvoller Abend inklusive Spaß steht in Düsseldorf bei „Da Cookste!“ an erster Stelle auf dem Menüplan.

Auch Andrea Gabriel, der Inhaberin der Excellence Kochschule, merkt man ihre Leidenschaft für gute Küche an. „Man kann immer dazulernen. Das gilt nicht nur fürs Leben, sondern auch fürs Kochen“, weiß sie. „Ein Kochkurs eignet sich daher perfekt, um Fragen rund um das Thema Schlemmen und Genießen loszuwerden. Unsere erfahrenen Küchenchefs beantworten gerne alle Fragen – mit einer gewissen Portion Humor gepaart, versteht sich. Wir sind halt rheinische Frohnaturen.“

Profikoch Dirk Hoffmann im Einsatz bei einem seiner Kochevents zum Teambuilding.

Profikoch Dirk Hoffmann im Einsatz bei einem seiner Kochevents zum Teambuilding.

Das Herz der Kochschule ist die mit Liebe eingerichtete Küche: Dort wird modernstes Koch-Equipment mit stylischen Accessoires kombiniert. Kulinarikbegeisterte finden bei „Da Cookste!“ alles, was für einen perfekten Kochabend benötigt wird. „Wer zu uns kommt, soll sich eine Auszeit vom Alltag nehmen und sich vollständig der Welt der Aromen, Geschmacksexplosionen und appetitanregenden Gerüche widmen. Wir kochen mit Hingabe, Fantasie und einer großen Portion Leidenschaft. Und das schmeckt man“, so Andrea Gabriel.

Bis zu 14 Leute haben im Esszimmer von „Da Cookste!“ Platz und können dort nach dem Küchenzauber gemeinsam die Gerichte genießen. Wer sich von der Koch-Leidenschaft anstecken lassen möchte, sollte einen der vielfältigen Kochkurse von „Da Cookste!“ besuchen: Ob herzhaft, süß, pikant oder auch feurig – für jeden Geschmack ist der richtige Kochkurs dabei. Die Teilnehmer können in der Kochschule eine kulinarische Weltreise antreten und mehr über die französische, japanische, karibische oder deutsche Küche erfahren. Die ideale Abendgestaltung, um Wissenswertes aus der Welt des Kochens zu lernen und bei Experimenten am Herd dabei zu sein.

 

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foodies Magazin
-Interview
mit „Da Cookste!“-Profikoch

Dirk Hoffmann auch bekannt aus der Fernsehshow „Gaumen Schmaus oder Gaumen Graus“

? Was war die Leibspeise in Ihrer Kindheit?

! Als kleiner Junge war ich ein absoluter Fan von Nudeln mit „Krümelsoße“, unser Familienbegriff für Spaghetti Bolognese mit geriebenem Gouda. Das Gericht steht heute immer noch oft auf meinem Speiseplan.

? Welche regionale Spezialität haben Sie für sich entdeckt?

! Auch regionale Spezialitäten erinnern mich an meine Kindheit. Da gibt es einige Gerichte, die ich schon damals geliebt habe. Zum Beispiel süß-saure Nierchen mit Kartoffelpüree und Gurkensalat, verfeinert mit Sahne. Dazu ein Tipp am Rande: Die frischen Nieren müssen schön scharf angebraten werden. Dann schmecken sie am besten. Wenn ich dieses regionale Rezept heute koche, denke ich immer gern an früher zurück.

? Was schmeckt Ihnen partout nicht?

! Wabbeliges Fett am Eisbein oder Schinken schmeckt mir gar nicht. Davon habe ich ein Kindheitstrauma. Was macht einen guten Koch zum guten Koch? Ein Koch ist dann ein guter Küchenchef, wenn er mit wenig Aufwand und ausgewählten Zutaten ein leckeres Menü kochen kann. Es kommt nicht immer auf besonders ausgefallene Inhaltsstoffe an. Wichtig ist, dass das Essen den Geschmack der Gäste trifft.

? Was war Ihre schlimmste Panne in der Küche?

! Die schlimmste Küchenpanne hatte ich bei einem großen Bankett, das ich organisiert habe. Als Vorspeise sollte es eine warme Terrine mit Edelfischen geben. Den Fisch zu filetieren und grätenfrei zu machen, hat zwei Tage Arbeit gekostet. Im nächsten Schritt wird dann eine feine Farce mit Creme Fraiche hergestellt. Für die perfekte Form wird die Masse anschließend in eine Rolle gegeben, die in siedendes Wasser gelegt wird. Plötzlich klingelte bei diesem Arbeitsschritt das Telefon und ich war abgelenkt. Es kam, wie es kommen musste: Der Bräter qualmte, die Masse war nicht gestockt und die Rolle brach beim Herausholen durch. Das war „Küche live“. Ich habe dann spontan einen warmen Fischsalat gezaubert. Der war einfach köstlich und hat das Menü gerettet. Wenn alles schnell gehen muss, ist es als Koch wichtig, die Ruhe zu bewahren und Alternativen parat zu haben. Wenn man mit Spaß bei der Sache ist, klappt alles.

? Welchen kulinarischen Trend finden Sie spannend? Und warum?

! Das Beste ist, dass die Küche immer wieder neu erfunden werden kann. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten. Ich bin kein Fan von Laborküche, das ist nichts zum Anfassen und Erleben. Dafür merke ich immer wieder, wie beliebt „Mamas Küche“ für die Kochschüler unserer Excellence Kochschule ist. Bei diesem Trend können wir uns gemeinsam zurück zu den Wurzeln begeben, was mich sehr freut. Kurse zum Thema „Traditionelle Rheinische Küche“ laufen zurzeit besonders gut bei „Da Cookste!“.

? Was befindet sich immer in Ihrem Kühlschrank?

! Ganz klar: Butter ist immer in meinem Kühlschrank. Aber vor allem darf er nie leer sein – erst recht nicht in einer Kochschule.

? In einem Ihrer Kochkurse sollen nur berühmte Personen der Zeitgeschichte teilnehmen. Wen würden Sie dazu einladen?

! Eine schöne Vorstellung! Das Thema meines Kochkurses wäre „Reise um die Welt“ und es würde ein aromatisches 4-Gänge-Menü für meine skurrile Gesellschaft geben. Passend dazu sprechen alle Teilnehmer Englisch, denn es werden Personen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen. Als erster steht Arnold Schwarzenegger auf meiner Einladungsliste, damit wir zusammen Kaiserschmarrn machen können. Dann würde ich gern zuschauen, wie Karl Marx und Ronald Reagan neue Rezepte ausprobieren. Meine Kollegin Léa Linster – die prämierte Spitzenköchin aus Luxemburg – könnte zum Tellerwaschen vorbei kommen (lacht). Auch mein viel zu früh verstorbener Vater sollte unbedingt zum Kochkurs kommen und alle treffen. Er hat als Hobbykoch mit Leidenschaft am Herd gestanden. Meine Patentante Finchen dürfte auch nicht fehlen. Sie war Küchenchefin im Schloss Bensberg in Bergisch Glattbach. Die Gruppe komplettieren Luciano Pavarotti und Amadeus Mozart, damit meine Lieblingsmusiker in der Küche mit von der Partie sind.

? Auf welchen Gegenstand möchten Sie auf keinen Fall in der Küche verzichten?

! Ganz wichtig sind scharfe Messer, ohne die geht es in keiner Küche.

? Sie sind gern Gastgeber. Genauso ist Ihnen soziales Engagement wichtig. Hatten Sie dabei einmal ein besonderes Erlebnis?

! Ich habe nicht nur gern Kochschüler aus aller Welt in meiner Kochschule zu Gast. Es ist mir auch wichtig, mich bei sozialen Projekten einzusetzen. Allein kommt niemand voran. Wenn ich auf meine Arbeit als ehrenamtlicher Johanniter zurückblicke, gab es viele prägende Momente. Ich habe mich zum Beispiel beim großen Hochwasser in Deutschland im Jahr 2013 engagiert. Nachdem wir uns mit unseren acht Autos durch den Stau auf der Autobahn und die gefluteten Straßen ins Krisengebiet im Osten Deutschlands gekämpft hatten, stand uns die nächste Aufgabe bevor: Vor Ort haben wir in einer Feldküche für 16.000 Menschen Essen zubereitet. Trotz der 30 Grad und vielen Mücken haben alle Helfer – egal ob jung oder alt – großen Einsatz gezeigt. Das schweißt zusammen und war ein ganz besonderes Erlebnis für mich.

? Ihre nächsten Projekte und Aktionen ?

! Bei „Da Cookste!“ überlegen wir uns immer etwas Neues. Die Abwechslung ist aufregend und ich probiere selbst immer wieder Neues in der Küche aus. Seit Kurzem bieten wir in unserer Kochschule zum Beispiel auch Kochkurse in japanischer Sprache an. Mit meiner Kollegin Koyuki Mochizuki können Food-Fans die japanische Küche in unserer Kochschule entdecken. Das ist sehr spannend! Generell freue ich mich auf alles, was kommt.

Danke für das Interview lieber Dirk Hoffmann

Demnächst werden wir Ihnen noch als Gaumen Schmaus nicht als Gaumen Graus eines von Dirk Hoffmanns Rezepten verraten.

 

Hier finden Sie das „da cookste“
Blücherstraße 63
40477 Düsseldorf
+49 211 51438511

 

 

2 Kommentare

  1. Anne Mühe 20. Juli 2015 um 14:32 Uhr- Antworten

    toller Beitrag. Da werde ich mal einen Kochkurs mitmachen. Finde den Dirk Hoffmann immer Klasse wenn ich den im Fernsehen sehe.

  2. Steffen Redlich 1. August 2015 um 21:22 Uhr- Antworten

    toller Bericht über die Kochschule. Hoffe da kommt noch mehr. Wohne im Norden wie wär´s mal mit einer aus Hamburg oder Bremen!!!!!!

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