In der Weihnachtsbäckerei: Besondere Rezepte, die Vielfalt auf den Teller zaubern – Teil 3 Dresdner Christstollen Konfekt

foodies_weihnachtsbaeckerei_neu

Der heute sehr beliebte und weit über die sächsische Landesgrenze hinaus bekannte Dresdner Christstollen blickt auf eine lange Tradition zurück.

Weihnachten AdventDas im Jahr 1474 erstmals erwähnte Gebäck bestand zunächst lediglich aus Wasser, Mehl und Hefe und diente als mittelalterliches Fastengebäck. Nachdem später auch Butter und gehaltvollere Zutaten erlaubt waren, etablierte sich das Gebäck ab 1560 als Weihnachtsstollen für die Landesherren. Für den kleinen Genuss zwischendurch wird der Stollen auch als Dresdner Christstollenkonfekt angeboten, das sich auch ideal zum Selbstbacken eignet.

Der Küchenchef des Swissôtel Dresden, Marcus Seidel, verrät sein Lieblingsrezept:

Rezept: Dresdner Christstollen Konfekt

Zubereitung:

625 Gramm Mehl werden in eine Schüssel gegeben. In eine kleine Mulde im Mehl fügt man noch 50 Gramm Hefe, 60 Milliliter Milch und eine Prise Salz hinzu. Hefe und Milch werden mit etwas Mehl bedeckt und für eine halbe Stunde ruhen gelassen.

Anschließend weitere 65 Milliliter Milch untermengen und mit 250 Gramm Butter, 50 Gramm Zucker, 375 Gramm Rum-Rosinen, 100 Gramm Zitronat, 100 Gramm Orangeat, 50 Gramm gemahlene Mandeln und 80 Gramm Marzipan verkneten.

Der Teig wird nochmals 30 Minuten ruhen gelassen und dann in circa ein Zentimeter dicke, zwei Zentimeter breite und fünf Zentimeter lange Streifen zugeschnitten.

„Für einen besonders fruchtigen Geschmack, bestreiche ich die Streifen vor dem Backen mit Aprikosenmarmelade und klappe sie zusammen“, rät Küchenchef Marcus Seidel. Anschließend wird das Stollenkonfekt für 10-15 Minuten gebacken, mit zerlassender Butter bestrichen, mit Puderzucker bestäubt und kann dann frisch verzehrt werden.

Merken

Merken

Merken

Hinterlassen Sie einen Kommentar