Gewinnspiel: „flüssiges Gold“ aus der Teutoburger Ölmühle – mit zwei Eierlikör-Guglhupf-Rezepten und einem Überraschungsrezept

Gewinnspiel: „flüssiges Gold“ aus der Teutoburger Ölmühle – mit zwei Eierlikör-Guglhupf-Rezepten und einem Überraschungsrezept

Wir alle kennen die leuchtend gelben Felder, die uns im Mai beim Spazierengehen oder Vorbeifahren erfreuen.

Es handelt sich hierbei um Rapsfelder, die im Laufe des August abgeerntet werden. Anschließend werden die Früchte dieser Pflanzen, schwarze Körnchen in Ölmühlen, die sogenannte Rapssaat, zu „flüssigem Gold“ gepresst.

Seit den 80er Jahren gehört das Rapsöl zu den beliebtesten Speiseölen Deutschlands. Im Ranking der meistverwendeten Speiseöle steht es inzwischen sogar auf Platz 1 noch vor Sonnenblumen und unserem hoch geschätzten Olivenöl.

Auch beim Rapsöl verhält es sich ähnlich wie bei Olivenöl: Im Supermarktregel findet man Angebote in sehr unterschiedlichen Qualitäten und Preisklassen. Für den Endverbraucher sehr verwirrend sind dann auch noch die unterschiedlichen Begriffe auf den Flaschenetiketten.

Um hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir zum Thema Rapsöl bei der Teutoburger Ölmühle schlau gemacht. Die Firma wurde übrigens vom Testzentrum für Lebensmittel für die Qualität ihrer Produkte schon mehrfach ausgezeichnet.

Wie bei allen Lebensmitteln hängt die Qualität des Rapskernöls von der Qualität der Rohstoffe ab und natürlich auch vom Herstellungsprozess.

Zur Ölherstellung werden im Wesentlichen zwei sehr unterschiedliche Produktionsverfahren eingesetzt, die „Raffination“ und die „Kaltpressung“, welche den Produkten ihren Namen geben. Raffinate unterscheidet man nach voll-raffiniert und teil-raffiniert. Gekennzeichnet werden sie meist als „Feines Rapsöl“ oder „Feines Pflanzenöl“. Bei kaltgepressten Rapsölen unterscheidet man zwischen „Kaltgepresst nativem Rapsöl“ und „Kaltgepresstem Rapsöl“.

Bei raffinierten Rapsölen umfasst die gängige, industrielle Verarbeitung in zentralen Raffinerien zwei Hauptprozesse: Bei der Extraktion wird die Rapssaat zerkleinert, auf über 100°C erhitzt und heiß gepresst. Um die Ölausbeute zusätzlich zu erhöhen, erfolgt die Extraktion des Pressrückstandes (Presskuchen) mit Hilfe eines Lösungsmittels (z.B. n-Hexan), das anschließend durch die Destillation wieder aus dem Extraktionsschrot entfernt wird. In der abschließenden Raffination wird das Öl dann entschleimt, entsäuert und desodoriert. Bleichung und Fraktionierung sind zusätzlich erlaubt.

Werden nur einzelne Verarbeitungsschritte der Raffination angewandt, gilt das Rapsöl als „teil-raffiniert“. Raffinierte Rapsöle sind neutral im Geschmack, farblos und hoch erhitzbar. Wertvolle sekundäre Inhaltstoffe (Phytosterole, Karotinoide, Vitamine) werden durch die Raffination aber weitestgehend entfernt oder reduziert.

Nativ kaltgepresste Rapsöle werden dagegen durch schonendes Pressen ohne Wärmezufuhr und ohne Einsatz von chemischen Hilfsmitteln gewonnen. Zusätzlich wird ein besonderes Augenmerk auf eine sorgfältig behandelte Rapssaat gelegt, da sich bei (nativ) kaltgepressten Rapsölen die Rohwarenqualität quasi 1:1 in der Qualität des Endprodukts widerspiegelt. Um unerwünschte Trübstoffe zu entfernen, werden (nativ) kaltgepresste Rapsöle lediglich filtriert, dekantiert oder zentrifugiert und naturbelassen abgefüllt. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien und Vitamine bleiben sehr gut erhalten. Besondere Vor- und Nachbehandlungen wie Rösten der Saat oder Dämpfen des Öls sind zulässig, müssen aber angegeben werden. Derart nachbehandelte kaltgepresste Rapsöle dürfen dann nicht mehr mit dem Zusatz „nativ“ gekennzeichnet werden. Sensorisch unterscheiden sich (nativ) kaltgepresste Rapsöle von Raffinaten durch einen nussigen Geschmack und eine kräftige, bernsteinartige Farbe. Allerdings können bei dieser klassischen Kaltpressung allein durch hohen Druck und Reibung durchaus Öl-Temperaturen von 60 bis 70 Grad Celsius und damit verunreinigende Fettbegleitstoffe entstehen. Insbesondere dann, wenn die Saat ungeschält verarbeitet wird. Auch gelangen dabei unerwünschte Inhaltsstoffe aus der Rapsschale (freie Fettsäuren, Schleimstoffe, Wachse und Bitterstoffe) ins Öl, welche die Qualität beeinträchtigen können und eventuell nachträglich herausgefiltert werden müssen.

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Raps-Kernöl der Teutoburger Ölmühle vegan und laktosefrei

Naturreines Raps-Kernöl aus geschälter Saat
Eine dritte Qualitätsgattung ist „Nativ kaltgepresstes Raps-Kernöl“ – hergestellt aus geschälter Saat. Gepresst wird dabei nicht die ganze Saat, sondern nur die gelben Kerne ohne die schwarzen Schalen. So entsteht ein naturreines Öl, das absolut sauber ist, da die unerwünschten Inhaltsstoffe aus der Schale gar nicht erst ins Öl gelangen. Die goldgelbe Farbe, frei von Schlieren und Bodensatz, ist Kennzeichen dieser Reinheit. Zudem sorgt die hohe Reinheit dafür, dass die Raps-Kernöle aus geschälter Saat einen natürlichen Oxidationsschutz besitzen und deshalb hoch erhitzt und in Klarglasflaschen abgefüllt werden können. Der saatige Rapsgeschmack, der sonst vor allem durch die Rapsschalen entsteht, wird deutlich zurückgenommen und die milden, nussigen Töne treten hervor. Die Herstellung von Raps-Kernöl ist von der Teutoburger Ölmühle entwickelt und patentiert worden. Darüber hinaus sind die Raps-Kernöle der Teutoburger Ölmühle echt kaltgepresst, weil die Schälung die Reibungswärme reduziert und die Schneckenpressen zusätzlich von innen gekühlt werden. Die Öl-Temperaturen bleiben dadurch deutlich unter der kritischen Grenze von 40 Grad Celsius. Dies schont die wertvollen Inhaltsstoffe des Rapsöls. Für diese Qualitätsstufe gibt es in den Leitsätzen für Speiseöle keine eigene Deklaration. Als Kernöl wird das Öl bezeichnet, weil nur die gelben Kerne gepresst werden. Der Begriff ist nicht geschützt. Er wird teilweise auch für Rapsöl aus der ganzen Saat verwendet, weil diese ja auch als „Kern“ interpretiert werden kann. Das Patent der Schälung und Verarbeitung von geschälter Rapssaat liegt jedoch allein bei der Teutoburger Ölmühle.

Rezepte: „Eierlikör“ Guglhupf  „Vegan“

Veganer "Eierlikör" Guglhupf

Veganer „Eierlikör“ Guglhupf

Zutaten

  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 ml Rum
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 250 g Soja-Dessert Vanille (Fertigprodukt)
  • 1 Msp. Kurkuma
  • 200 ml Teutoburger Raps-Kernöl Buttergeschmack
  • 100 g Mandelmus
  • 100 g Puderzucker
  • 300 g Weizenmehl
  • 100 g Weizenstärke
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  • Zur Herstellung des veganen Eierlikörs Vanillezucker mit Rum und Agavendicksaft verrühren. Soja-Dessert unterrühren und mit Kurkuma verfeinern.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 160 Grad, Gas: Stufe 3) vorheizen. 180 ml Raps-Kernöl mit Mandelmus, Puderzucker und dem veganen Eierlikör gründlich verrühren. Danach Mehl mit Stärke, Salz und Backpulver mischen. Mehl-Mischung über den Teig sieben und unterheben.
  • Eine Guglhupfform (Ø 24 cm) mit restlichem Raps-Kernöl einfetten, Teig einfüllen und auf der unteren Schiene des vorgeheizten Backofens ca. 50 Minuten backen.
  • Den Guglhupf in der Form ca. 15 Minuten auskühlen lassen und auf einen Kuchenrost stürzen. Falls sich der Kuchen nicht löst, die Form mit einem feuchten Küchentuch abdecken und einen Moment stehen lassen. So löst sich der Kuchen nach kurzer Wartezeit problemlos aus der Form. Danach mit Puderzucker bestäuben und servieren

Eierlikör Guglhupf

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Eierlikör Guglhupf

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 l dickflüssigen Eierlikör
  • 2 EL Mandellikör oder einige Tropfen Bittermandel-Aroma
  • 1 Päckchen Backpulver
  • ¼ l Teutoburger Raps-Kernöl mit Buttergeschmack
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Weizenstärke
  • 50 g Weizenmehl

Zubereitung

  1. Die Eier mit dem Salz schaumig schlagen und dabei nach und nach Puder- und Vanillezucker einstreuen, schlagen, bis die Masse weißschaumig und dickcremig ist. Eierlikör und Mandellikör hinzufügen und ebenfalls sorgfältig unterrühren.
  2. Nach und nach das Öl einfließen lassen. Sobald sich alles vermischt hat, noch weitere 5 Minuten kräftig schlagen, damit der Kuchen schön locker wird. Mandeln mit Weizenstärke, Mehl und Backpulver mischen und mit dem Schneebesen locker, aber gründlich unterheben.
  3. Auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen, in der Form erkalten lassen.

Himbeer-Soja-Cupcakes im Glas „Vegan“

Vegane Himbeer Soja Cupcakes

Vegane Himbeer Soja Cupcakes

Zutaten
für ca. 10 Gläser à 125 ml (z.B. Weckgläser oder Muffinformen)

  • 1 Vanilleschote
  • 190 g Weizenmehl
  • 1 EL Weizenstärke
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • Schalenabrieb von einer Bio-Zitrone
  • 160 g Zucker
  • 120 ml Teutoburger Raps-Kernöl Buttergeschmack
  • 150 g Sojajoghurt Natur
  • 4 EL gehobelte Mandeln
  • 150 g Himbeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Mehl, Stärke, Salz, Backpulver, Zitronen- und Orangenabrieb, Zucker und Vanillemark mischen. 100 ml Raps-Kernöl zugeben und den Teig gut verrühren. Danach den Sojajoghurt vorsichtig unterheben.
  2. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 160 Grad, Gas: Stufe 3) vorheizen. Die Gläser oder Muffinformen mit dem restlichen Raps-Kernöl einfetten und mit Mandeln ausstreuen. Nun den Teig einfüllen, die Himbeeren darauf verteilen und leicht andrücken. Bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen.
  3. Die Himbeer-Soja Cupcakes abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren

Genießer-Tipp: Verfeinern Sie die Cupcakes mit geschlagener Sojasahne und weiteren Himbeeren.

Damit Sie unsere leckeren Eierlikörkuchen oder die Himbeer-Soja-Cupcakes ausprobieren können, haben wir uns gemeinsam mit der Teutoburger Rapsöl-Mühle ein Gewinnspiel für Sie ausgedacht. Nur ein paar Klicks und Sie sind dabei.

foodies und die Teutoburger Ölmühle wünschen Ihnen viel Glück beim Gewinnspiel.

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2 Kommentare

  1. Irmi Schneiders 10. September 2015 um 11:50 Uhr - Antworten

    Wunderbare Rezepte, ich weiß gar nicht wo ich mit dem Nachkochen anfangen soll 🍀 🍄 🍀

  2. foodies 10. September 2015 um 12:43 Uhr - Antworten

    das freut uns sehr…..uns geht es da ähnlich. Jeden Tag neue und leckere Rezepte 🙂

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