foodies Weihnachtsbäckerei: St. Lucia Fest Schweden: Lussekater

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Lussekater

Zutaten:

  • 350 g Mehl
  • 25 g Hefe
  • 1/8 l lauwarme Milch
  • 2 Messerspitzen Safran oder Kurkuma
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 70 g Butter
  • Rosinen zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine Mulden drücken und dort die Hefe hinein bröckeln. Mit ein wenig Zucker und Milch zu einem Vorteig rühren. Den Vorteig mit etwas Mehl vom Rand bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort circa 20 Minuten gehen lassen.
  2. Den Safran oder den Kurkuma mit 4 Esslöffel der lauwarmen Milch auflösen. Das Salz, das Ei, die restliche Milch, aufgelöster Safran und Zucker zum Vorteig in die Schüssel geben. Die Butter auflösen und ebenfalls zugießen. Alles zu einem Teig verkneten, rühren oder schlagen bis sich Blasen bilden.
  3. Nochmals abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.
  4. Auf einem bemehltem Backbrett aus dem Teig daumendicke 20 cm lange Rollen formen und zu Lussekater formen (siehe Foto) Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
  5. Mit verquirltem Eigelb bestreichen und mit den Rosinen garnieren.
  6. Im auf 220° Grad vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene circa 10-15 Minuten backen.

foodies-Küchen-Tipp:
Die Lussekatter schmecken wie jedes Hefegebäck, frisch gebacken am Besten. Man kann sie zum Frühstück wie am Lucia Tag in Scheden, zum Nachmittagskaffee oder am Abend zu einem Glas Glühwein oder heißen Grog genießen.
Dieses Gebäck kann man frisch gebacken, gerade abgekühlt, sehr gut auf Vorrat einfrieren und bei vielen Gelegenheiten, kurz aufgebacken, erneut servieren.

 

Am 13.12. feiern die Schweden traditionell das St.Lucia Fest.

Die junge Märtyerin wurde vermutlich um 304 ermordet. An diesem Tag geht in Schweden vielerorts ein junges Mädchen mit einer Kerzenkrone geschmückt von Haus zu Haus und verteilt Geschenke an die Kinder.
Traditionsgemäß wird an diesem Morgen zum Frühstück der Lissekater serviert.

Die typische Form dieses Hefegebäcks ist ein in sich verschlungenes großes S Diese Form der Lussekater ist aus alten Mustern abgeleitet, die sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen lassen Damals war diese Form für Schmuck und andere Ziergegenstände sehr beliebt.

 

 

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