foodies EM-Küche: Rezepte aus Frankreich Poulet au Pastis et á l´ail und Rumänien Papanasi

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Mindestens 81.338 Zuschauer werden heute im Stade de France sein, wenn die EM 2016 angepfiffen wird

Dieses Stadion, das zu den größten in Europa zählt, steht in Saint-Denis, einem Vorort von Paris. Antreten werden um 21:00 Uhr die Gastgeber Frankreich gegen das Team aus Rumänien. Wir drücken natürlich allen 😉 Teams die Daumen.

Wir werden Sie in den nächsten vier Wochen täglich mit leckeren Gerichten kulinarisch bei diesem Sportereignis begleiten.

Aus Frankreich haben wir für heute Abend ein sehr leckeres Rezept für ein Hähnchen mit Pastis und Gremolata und als Dessert Papanasi, ein Rezept für delikate Teigtaschen aus Rumänien.

Bon appétit, Poftâ bunâ

Frankreich: Poulet au Pastis et á l´ail

Compote de poularde au basilic et au pastis

Poulet au Pastis et á l´ail

Zutaten:

  • 2 frische Hähnchen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 4 Zweige Thymian
  • 4 frische Lorbeerblätter
  • 2 El Olivenöl
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 5 El Pastis (siehe unten foodies-Küchengeflüster)
  • 5 Knoblauchzehen
  • 750 g kleine festkochende Kartoffeln

Gremolata:

  • 2 Bio-Zitronen
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 ml natives Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Bräter zudecken und in den vorgeheizten Backofen geben. Die Hähnchen je nach Größe 70 bis 90 Minuten im Backofen garen.
  2. Rosmarin, Thymian und Lorbeerblätter in die Hähnchen füllen. Die Hähnchenkeulen zusammen binden.
    Olivenöl in einem Bräter erhitzen und die Hähnchen darin von allen Seiten anbraten. Den Fenchelsamen und den Pastis über die Hähnchen gießen. Die ungeschälten und leicht angedrückten Knoblauchzehen sowie die gründlich gewaschenen Kartoffeln um die Hähnchen verteilen.
  3. Die Hähnchen innen und außen mit kaltem Wasser abwaschen und mit Küchenpapier abtrocknen.
    Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Den Backofen auf 200° vorheizen.
  5. Die letzten 10 Minuten den Deckel abnehmen und im offenen Bräter garen. So erhalten die Hähnchen noch eine knusprige Haut. Die Sauce noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Während das Hähnchen im Backofen gart bereiten wir die Gremolata zu. Von den Bio-Zitronen die Schale abreiben. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Zitronenabrieb und gehackte Petersilie mit dem Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Gremolata zu den Hähnchen servieren.
In Frankreich reicht man natürlich ein Baquette und ein Glas Rotwein zu diesem Gericht.

foodies-Küchengeflüster: Pastis: Pastis ist ein französischer Schnaps, der vor allem in Südfrankreich stark verbreitet ist. Neben Anis sind auch Zutaten wie Zucker, Fenchelsamen, Süßholzwurzel verschiedene Kräuter sowie Wasser und Alkohol im Pastis enthalten. Traditionell wird er mit Eiswasser getrunken. Dabei kommen 5 Teile Wasser auf einen Teil Pastis.

Rumänien: Papanasi

Zutaten:

Papanasi is a romanian traditional fried or boiled pastry resembling a small sphere, usually filled with a soft cheese and any kind of sour jam.

Papanasi

  • 500 g Magerquark
  • 200 g Weichweizengrieß
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Semmelbrösel
  • 4 – 5 EL Öl
  • 50 g Zucker
  • Schmand

Zubereitung:

  1. Den Magerquark in ein Sieb geben und noch eine Stunde abtropfen lassen. Anschließend zusammen mit den Eier und dem Salz verrühren. Den Grieß dazugeben und gut vermischen bis eine Knödelmasse entsteht.
  2. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, mit einer Gabel kleine Knödel aus der Masse formen und ins kochende Wasser geben. Die Knödel für circa 10 – 12 Minuten kochen lassen.
  3. In einer beschichteten Pfanne das Öl zusammen mit den Semmelbrössel anbraten, bis die Semmelbrösel goldgelb sind. Anschließend vom Feuer nehmen, Zucker dazugeben und gut durchrühren.
  4. Die Papanasi aus dem Wasser holen und durch die Semmelbrösel ziehen, bis diese von allen Seiten mit den Semmelbrösel bedeckt sind.

Papanasi werden warm serviert. Über die Papanasi Zucker streuen und einen Klecks Schmand zugeben. In Rumänien wird oft eingekochtes Obst dazu serviert z.B. Aprikosen oder Sauerkirschen.

 

 

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