Die Grünkohlsaison hat wieder begonnen

Das Wetter wird frostiger, die Tage kürzer – und die Zeit für das Ernten, Zubereiten und Essen von Grünkohl ist gekommen.

Grünkohl hat in Deutschland mehrere  unterschiedliche Namen. So wird er unter anderem auch Braunkohl (Braunschweig, Hannover, Magdeburger Börde und Bremen), Hochkohl, Winterkohl, Strunkkohl oder Krauskohl genannt.

Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura weiß, wie viele gesunde Nährstoffe und Vitamine der Grünkohl enthält:

„Wie man ihn auch nennen mag, Grünkohl ist gesund, da er einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C aufweist und seine Blätter auch viele Ballaststoffe und Mineralstoffe (u.a. Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen) sowie weitere Vitamine (A, C, E, K und B2) liefern.

Das haben auch die Menschen in früheren Jahrtausenden gewusst, nur haben sie den Blättern sogar eine heilende Wirkung zugesprochen. Daher glaubten die Römer, Grünkohl würde gegen Schlangenbisse helfen, während die Griechen mit Grünkohl den Kater nach einer langen Nacht vertreiben wollten. Aber auch in Deutschland glaubte man regional (hier in Ostfriesland), dass der Kohl solch eine Wirkung innehätte, sodass sogar lahmende Schweine nach dem Verzehr wieder gesundet seien.

Hierzulande ist der Grünkohl in den Wintermonaten ein beliebtes Essen, das zusammen mit Pinkel oder Brägenwurst, oder auch Kassler oder Bauchfleisch auf den Tellern landet. Auch die Zubereitung des Grünkohls lässt viele Möglichkeiten offen, sodass man sich seine bevorzugte Geschmacksnote leicht selbst ermöglichen kann – solange man sich die Mühe macht, den frischen Grünkohl auch selbst zuzubereiten.“

 

 

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