Der Mythos über den eisenreichen Spinat

Rund um das Thema gesunde Ernährung gibt es unzählige Ratgeber und Tipps.

Doch manchmal sind diese mit Vorsicht zu genießen, denn zum Teil handelt es sich bei den vermeintlichen Tipps und wohlgemeinten Ratschlägen schlichtweg um Irrtümer und Mythen.

 

frischer Spinat

frischer Spinat

Dass Spinat viel Eisen enthält, ist beispielsweise so ein Mythos. Der Grund, warum sich diese Annahme bis heute hält, basiert auf einem Berechnungsfehler, der schon über 100 Jahre alt ist. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts soll einem Lebensmittelchemiker ein Fehler passiert sein und das Komma bei der Angabe des Eisengehalts des Spinats wurde aus Versehen um eine Stelle nach rechts gerückt, sodass der Wert mit einem zehnfach höheren als dem tatsächlichen Wert angegeben wurde. Damit war der Mythos des eisenhaltigen Spinats geboren, der sich zum Teil bis heute hält. Mit rund 2,5 Milligramm auf 100 Gramm ist der Eisengehalt des Spinats tatsächlich vergleichsweise gering.

Wer unter Eisenmangel leidet, kann diesen also nicht mithilfe von Spinat lindern. Besonders viel Eisen enthalten zum Beispiel Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen. Hier ist der Eisengehalt mehr als doppelt so hoch wie im Spinat.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

2017-11-20T11:31:10+00:00 21. Oktober 2013|Kategorien: Goodies 4 Foodies, Lebensmittel, Storys|Tags: , , , , , , |1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Mike 28. Oktober 2013 um 19:33 Uhr - Antworten

    Tolles Thema. Bitte mehr davon.

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