Chayote, Laos und Feijoa – Exoten aus der Obst- und Gemüseabteilung – mit Rezepten

Chayote, Laos und Feijoa – Exoten aus der Obst- und Gemüseabteilung – mit Rezepten

In den Obst und Gemüseabteilungen finden wir immer häufiger diese zum Teil noch recht wenig bekannte Früchte und Gemüse und stehen dann ratlos davor.

Ab heute stellen wir in lockerer Reihenfolge solche Exoten vor, um die Auswahl an geschmackvollen Zutaten für unsere Foodies-Küche zu erweitern

Chayote:

Bei der Chayote handelt es sich um eine tropische, grüngelbe Frucht in Birnenform, die zur Familie des Kürbis gehört. Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass sich die Frucht noch hart anfühlt. Bei uns ist diese Frucht nur im Winter erhältlich. Wegen ihres klebrigen Saftes ist es sinnvoll, die Chayote unter Wasser zu schälen. Anschließend die Frucht der Länge nach halbieren und den Kern entfernen. So  ist sie im Kühlschrank zwei Wochen haltbar. Das Fruchtfleisch schmeckt leicht süßlich und gurkenähnlich. Die Früchte enthalten sehr viel Wasser, Vitamin C und ganz wenige Kalorien.

 foodies Tipp: Kompott aus Chayote: Die geschälte Chayote in Würfel schneiden und in ¼ L Weißwein garen. Mit einem Pürierstab pürieren und nach Geschmack mit Zucker, Zimtpulver, Limettensaft und etwas Muskatnuss abschmecken. Ein sehr leckeres und kalorienarmes Dessert

Laos:

Erinnert durch seinen säuerlich scharfen Geschmack ein wenig an Ingwer und ist auch mit diesem verwandt. Er wird als Gewürz verwendet und dann unter der Bezeichnung Galgant gehandelt. Roh wird Laos selten verzehrt, da er sehr scharf ist. Die Wurzel waschen, schälen und wie Ingwer verarbeiten. Laos ist ganzjährig verfügbar und hält sich bei Zimmertemperatur bis zu zwei Wochen. Die Laos ist hauptsächlich in der indischen Küche beheimatet. Dort wird sie in Reis- Fisch und Geflügelgerichten als Gewürz genutzt und mitgekocht.

foodies Tipp: Geschält und in kleine Würfelchen geschnitten kann man die Laos einfrieren und nach Bedarf entnehmen. Ansonsten hält sie sich bei Zimmertemperatur 5-6 Wochen frisch.

Feijoa:

Felijoa, auch Brasilianische Guave oder Ananas-Guave genannt, gehört zur Familie der Myrtengewächse. Die Guave stammt ursprünglich aus Südbrasilien und wächst dort in den Bergen. Die Ernte beginnt, sobald die Früchte pflaumengroß, eiförmig und grünlichgelb sind. Ihr Fruchtfleisch ist weiß und ähnelt in der Konsistenz einer weichen Birne. Der Geschmack erinnert allerdings nicht an Birnen sondern eher an Erdbeeren und Ananas, ist dabei leicht säuerlich. Geschält eignet sie sich zum rohen verzehren, sollte allerdings sofort nach dem Schälen mit Zitronesaft beträufelt werden, damit sie nicht braun wird. Man kann sie aber auch wie eine Kiwi auslöffeln. Nicht zu vergessen ist der hohe Vitamin – und Jodgehalt dieser Frucht.

 foodies Tipp: Brotaufstrich aus Feijoa: Die Früchte schälen und mit dem Pürierstab zerkleinern Mit Zucker nach Geschmack verrühren, einige Spritzer Limette dazu und in Gläser abfüllen. Das Fruchtmus hält sich viele Wochen im Kühlschrank

 

 

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar