Buchvorstellung: Vegan durch die Weihnachtszeit: „Mein veganer Adventskalender“ – mit 2 Rezepten

Die Autorin dieses veganen Adventkalenders Franzi Schädel mag es unkompliziert und dennoch genussvoll.

Dass sich die Advents- und Weihnachtszeit auch ohne tierische Produkte richtig toll feiern lässt, beweist Sie mit Ihrem Adventskalender. Franzi Schädel hat ihn in die vier Adventswochen aufgeteilt und beginnt am 1.Advent mit der Weihnachtsbäckerei. Dazu meint Sie „Das erste Lichtlein brennt. Ich schwing die Rührbesen“ Es folgen dann acht feine vegane Plätzchen und Stollenrezepte. Ihre „Titelstars“ die Weihnachtsbäumchen vom Cover sind auch mit dabei.

Das Kapitel 2 im veganen Adventskalender widmet sie Wohlfühlgerichten, die man zu diesem Zeitpunkt noch gut hin bekommt, da der Weihnachtsstress noch nicht so ganz so heftig ist. In diesem Kapitel stellt die Autorin 13 leckere Rezepte vor, die selbst an grauen und kalten Wintertagen Freude bereiten – sowohl bei der Zubereitung als auch beim Verzehren.

Im Kapitel 3. Advent heißt es Last Minute Geschenke. Jetzt wird es so langsam Zeit, sich an diese acht Rezepte heranzumachen und es entstehen nette Geschenke für Freunde und Familie – und nicht nur für Veganer. Diese Rezepte gefallen uns besonders gut, da alle Rezepte sehr kreativ und raffiniert aber in der Zubereitung einfach sind.

Das letzte Kapitel 4. Advent steht ganz im Zeichen der Feiertage und der festlichen Menüs. Vorgestellt wird ein schnelles Menü, ein Menü für „Viele“, ein klassisches Menü und eine leichtes Menü.

foodies Fazit: Ein klassischer Adventskalender ist dies nicht, vielmehr ein kleines Hard-Cover Büchlein, das ein guter Begleiter durch die gesamte Weihnachtszeit ist, mit vielen leckeren, veganen Rezepten. Alle Rezepte sind von der Autorin selbst zusammen gestellt und liebevoll weihnachtlich fotografiert. Die Rezepte sind gut beschrieben, für vier Personen gedacht und mit netten Anmerkungen der Autorin versehen. Die Zutaten sind ohne weiteres im Handel erhältlich.
Für alle Veganer ein must have für die Advents-und Weihnachtszeit.

Wir präsentieren Ihnen hier eine kleine Rezept-Auswahl aus diesem Adventskalender, beziehungsweise Büchlein, die mit Sicherheit nicht nur den Veganern schmecken werden.

Rezepte: Schneebälle – mit zartem Rosenaroma

Zeitbedarf 40 Minuten

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delikate Schneebälle

Zutaten:

Für ca. 40 Stück

  • 200 g vegane Butter
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Dinkelmehl (Type 1050)
  • 6 TL Rosenblütenpulver
  • 50 g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die zimmerwarme vegane Butter, Zucker- und Vanillezucker sowie eine Prise Salz in eine hohe Rührschüssel geben und vorsichtig mit den Schneebesen des Handrührgeräts schaumig rühren.
  2. Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Das Mehl und das Rosenblütenpulver zu der schaumigen Butter geben und mit der Hand zu einem Teig kneten.
  3. Mit einem Esslöffel Teigportionen abstechen und diese zu Bällchen formen. Die Bällchen mit etwa 3 cm Abstand zueinander auf das Blech legen und etwa 15 Minuten im Ofen backen.
  4. Die fertig gebackenen Schneebälle aus dem Ofen nehmen und sofort mithilfe eines feinen Siebs mit Puderzucker bestäuben. Wenn die Schneebälle abgekühlt sind, noch einmal mit Puderzucker bestäuben.

Tipp von Franzi Schädel: „Wenn ich kein Rosenpulver zu Hause habe, aromatisiere ich die Schneebälle auch mal mit etwas geriebener Tonkabohne, Vanillemark oder abgeriebener Orangen- oder Limettenschale“.

 

Orangenpunsch – winterlich gewürzt

Zeitbedarf 15 Minuten+ 1 Stunde ziehen lassen

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Orangenpunsch

Zutaten für 6 Gläser

  • 15 Saftorangen
  • 1 Zimtstange
  • 4 Sternanis
  • 3 Kapseln Kardamom
  • 4 EL Vanillezucker

Zubereitung:

  1. Orangen auspressen und den Saft – es sollten etwa 1,2 Liter sein – in einen Topf geben. Wer das Fruchtfleisch nicht mag, gießt den Saft einfach durch ein Sieb.
  2. Zimtstange, Sternanis, Kardamom und Vanillezucker zum Saft in den Topf geben und gut unterrühren. Den Saft einmal aufkochen lassen, den Topf vom Herd nehmen und 1 Stunde ziehen lassen.
  3. Zimtstange, Sternanis und Kardamom aus dem Saft entfernen. Den Saft vor dem Servieren wieder erwärmen, aber nicht mehr

Tipp von Franzi Schädel: Dieser Punsch wärmt an Wintertagen, an denen man ganz furchtbar durchgefroren ist, so richtig schön durch. Man kann auch gleich mehr Saft zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Dort ist der Punsch 3 – 4 Tage haltbar.

 

Scharfe Tai-Suppe – mit Gemüse und Glasnudeln

Zeitbedarf: 50 Minuten

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scharfe Tai Suppe

Zutaten:

Für 4 Portionen

  • 1 Stange Lauch
  • 1 große Möhre
  • 1 mittelgroßer Brokkoli
  • 1 Limette
  • ½ rote Chilischote
  • 15 g frischer Ingwer
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL rote Currypaste
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Kokosmilch
  • 100 g Glasnudeln
  • Salz

Zubereitung:

  1. Vom Lauch die welken Teile entfernen, dann die Stange gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. 1 EL davon beiseite stellen. Die Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Brokkoli in Röschen zerteilen und gut waschen. Das geschnittene Gemüse in einer Schüssel beiseite stellen.
  2. Die Limette auspressen. Eine halbe Chilischote in feine Ringe schneiden, einige Ringe zur Seite stellen. Den Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Rapsöl in einem Topf heiß werden lassen und die geschnittene Chili sowie den gewürfelten Ingwer zusammen mit 2 EL roter Currypaste kurz anrösten. Mit dem Limettensaft ablöschen.
  3. Die Gemüsebrühe und die Kokosmilch in den Topf gießen. Das geschnittene Gemüse dazugeben und die Suppe ca. 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.
  4. Die Glasnudeln in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser bedecken. Die Nudeln 5 Minuten ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb abgießen. Die Nudeln etwas klein schneiden, zur Suppe geben und die Suppe wenn nötig mit etwas Salz abschmecken. Vor dem Servieren mit frischen Lauch- und Chiliringen bestreuen.

Tipp von Franzi Schädel: „Egal wie durchgefroren ich von einem Winterspaziergang nach Hause komme, diese feurige Suppe heizt mir ganz schnell wieder ein. Am schönsten ist es, wenn die Suppe schon auf dem Herd wartet. Dann einfach noch die eingeweichten Glasnudeln in den Topf geben, alles heiß machen und – mmmh“.

 

(c) Franzi Schäde / KOSMOS Verlag

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