Buchvorstellung: Street Food – deftig vegetarisch – Unwiderstehlich sogar für Fleischesser – mit Döner Rezept

Vieles, was wir besonders gern essen, hatte seinen Ursprung nicht am Tisch, sondern in den Straßen und auf den Märkten dieser Welt.

Dort isst man es ein erstes Mal – verführt vom Duft und dem Moment – einfach aus der Hand oder von einem Pappteller. Für die meisten von uns bleiben diese duftenden „Snacks im Stehen“ ein Leben lang unwiderstehlich.
Aber auch zu Hause bieten diese einfachen und meist schnellen Rezepte einen idealen Einstieg in eine raffiniert gewürzte internationale Küche: All das, was man in Garküchen und auf Genussmärkten im In- und Ausland kennengelernt hat: unkompliziertes Street Food vom Feinsten, alles dabei deftig vegetarisch.

 

Anne-Katrin Kramer

Anne-Katrin Kramer

Anne-Katrin Weber aus Hamburg ist gelernte Köchin und studierte Ökotrophologin. Heute gehört sie zur Zunft der Kochbuchautorinnen und Rezeptentwicklerinnen.

An Ideen fehlt es ihr scheinbar nicht, hat sie doch in der Tat schon sehr erfolgreich etliche Kochbücher mit ihren Rezepten gefüllt. Ihr Kochbuch „Deftig vegetarisch“ haben wir bereits vorgestellt. Die renommierte Autorin Anne-Katrin Weber präsentiert in ihrem neuesten Werk „Street food“ 80 köstliche und unkomplizierte Gerichte, aufgeteilt in zehn Kapitel und grandios in Szene gesetzt vom Hamburger Food-Fotografen Wolfgang Schardt.

 

 

foodies Fazit: Bereits das Buch „Deftig vegetarisch“ ist unserer Meinung nach ein Kochbuch, dass nicht nur „eingefleischte“ Vegetarier anspricht. Dies trifft auch auf die Neuerscheinung „Street food“ zu. Sehr gut gefällt uns insbesondere die Einführung ins Thema Street food und die Erklärungen, wie Street food Zuhause funktionieren kann.
Alle Rezepte sind so beschrieben, dass auch der nicht so geübte Foodie sie nachkochen kann. Hinzu kommen Informationen über die Zubereitungszeiten und bei vielen Rezepten interessante Tipps der Autorin. Alle Zutaten sind ohne Probleme im Handel erhältlich. Die „veganen“ Rezepte sind extra gekennzeichnet. Vor den Kapitel der Nudel- bzw. Reisrezepte wird jeweils auf zwei Seiten nochmals Wissenswertes über Nudeln bzw. Reis vermittelt. Abgerundet wird das Buch durch ein Rezept- und ein Zutatenregister, was wir besonders hilfreich finden.
Der Fotograf  Wolfgang Schardt wird im Internet als Poet der Food-Fotografie beschreiben, dieser Aussage ist angesichts der Fotos in diesem Kochbuch nichts hinzufügen. Sie sind stimmig und liebevoll passend zum jeweiligen Rezepte aufgenommen. Für diejenigen Foodies, die bereits genussvoll mit dem Hardcover Kochbuch „Deftig vegetarisch“ kochen, ist „Street food“ ein must have, und für alle anderen heißt es: unbedingt anschauen.
Wir sind bereits jetzt schon gespannt, was Anne-Katrin Weber uns als nächstes Kochbuch präsentieren wird und wünschen ihr und Ihnen weiterhin viele kreative Kochideen.

Rezept: Auberginen-Döner

 

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Für 4 Personen

Zubereitungszeit: 50 Minuten

Auberginen-Döner

Auberginen-Döner

Zutaten:

Für die Auberginen

  • 600 g Auberginen
  • 5 EL natives Olivenöl
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • 2–3 Zweige Thymian
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen

Für den Tomaten-Humus

  • 1 kleine Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht)
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • 6 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 3 EL Mandelmus (Bioladen)
  • 1–2 TL Chilipulver
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2–3 EL Zitronensaft
  • Meersalz

Außerdem:

  • 2 Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 4 Stängel Minze
  • Meersalz
  • 1 Fladenbrot

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200° C (Umluft 180° vorheizen.
  2. Die Auberginen waschen. Den Stielansatz entfernen. Die Auberginen quer in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Ein Backblech mit 2 Esslöffel Olivenöl ausstreichen-Die Auberginenscheiben darauf verteilen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit Meersalz und Pfeffer würzen.
  3. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen. Mit dem Knoblauch auf den Auberginen verteilen. Fenchel- und Kreuzkümmelsamen im Mörser grob zerstoßen und über die Auberginenscheiben streuen.
  4. Die Auberginen im heißen Ofen 25-30 Minuten garen, bis sie weich und leicht gebräunt sind.
  5. In der Zwischenzeit die Kichererbsen durch ein Sieb abgießen, abspülen, abtropfen lassen und in einen hohen Rührbecher geben. Knoblauchzehe(n) schälen und dazugeben, ebenso getrocknete Tomaten (vorher gut abtropfen lassen) Mandelmus, Chilipulver, Tomatenmark und Zitronensaft. Mit dem Stabmixer fein pürieren. Nach und nach so viel heißes Wasser (150-200 ml) einrühren, bis der Humus dickcremig ist. Mit Meersalz würzen.
  6. Die Tomaten waschen und den Stielansatz herausschneiden, in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die Minze waschen und trocken schütteln. Die Blätter von den Stängel zupfen. Tomaten, Zwiebeln und Minze vermengen und leicht salzen.
  7. Das Fladenbrot in Viertel schneiden, quer aufschneiden und mit Humus bestreichen. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und mit der Tomatenmischung in das Fladenbrot geben.

 foodies Hinweis:

Mandelmus

Mandelmus

Mandelmus:
Mandelmus wird bei vielen veganen Rezepten als Grundlage eingesetzt und ist wegen seines hohen Proteingehaltes auch sehr geschätzt. Er ist vielseitig in der Küche einsetzbar und leicht zu verarbeiten In den Geschäften werden zwei Varianten des Mandelmus angeboten – in Braun und in Weiß. Die ist abhängig davon ob das Mus aus geschälten oder ungeschälten Mandeln hergestellt wurde. Das helle Mandelmuss wird aus blanchierten und ungerösteten Mandeln hergestellt. Das braune Mus hat einen kräftigeren Geschmack und wird aus gerösteten und ungeschälten Mandeln hergestellt.

In der nächsten Woche werden wir Ihnen noch mehr aus dem Kochbuch  „Street Food“ vorstellen.

 

Titel: Street food

Autorin: Anne-Katrin Weber

Food-Fotos: Wolfgang Schardt

Verlag: Becker Joest Volk Verlag

 

 

 

© Wolfgang Schardt, Porträt  ©Weber

 

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Ein Kommentar

  1. Sandra Koch 23. April 2015 um 15:39 Uhr - Antworten

    ein tolles Rezept. Freue mich auf mehr und werde mir das Buch wohl zu Muttertag wünschen

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