Brotbacken mit selbst gemahlenem Mehl – Tipps zur Wahl der richtigen Getreidemühle – mit drei Brotrezepten

Der Kauf einer Getreidemühle ist der Anfang einer Liebesbeziehung – bestenfalls. Im Idealfall ist es Liebe auf den ersten Blick.

Doch wer klug ist, lässt sich Zeit und handelt gemäß dem alten Sprichwort: Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht noch was Besseres findet. Hier ein kleiner Leitfaden, wie man in Sachen Traumpartner garantiert fündig wird.

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Getreidemühlen von Hawos

Schauen Sie genau hin. Die Getreidemühle muss Ihnen gefallen und in Ihre Küche passen. Sie sehen sich ja täglich, vielleicht sogar ein Leben lang. Ob Mantel aus Holz oder Corpus aus schlagfestem Kunststoff in modernen frischen Farben, dazwischen liegen Welten. Daher: Vergessen Sie erst einmal das Thema „innere Werte“ und bekennen Sie sich zu Ihrem ganz persönlichen Geschmack.

Holz ist nicht gleich Holz. Wenn Sie sich für ein Model aus Holz entschieden haben, sollten Sie wissen, aus welchem Holz Ihre Getreidemühle „geschnitzt“ ist. Wenn Sie Wert auf Nachhaltigkeit legen, geben Sie zertifizierten Hölzern den Vorzug.

Stein oder Stahl – das ist hier die Frage. Es gibt solche und solche, wenn es ans Mahlen geht. Mühlen mit Steinmahlwerk reiben das Getreide. Es wird weicher und flockiger. Das macht sich besonders bei Kuchen und Feingebäck bemerkbar. Stahlmahlwerke schneiden das Getreide und sind unempfindlicher bei der Verarbeitung von ölhaltigen Saaten wie zum Beispiel Mohn, Sesam oder Leinsaat.

Achten Sie auf hochwertige Verarbeitung. Vergessen Sie die alte Mähr, die besagt: „Wie’s da drinnen aussieht, das geht keinen was an.“ Deshalb: informieren Sie sich genauestens über das Innenleben Ihrer neuen Begleiterin. Gehört sie zum Typ „alles ganz easy“, läuft sie wartungsfrei und lässt sich einfach bedienen? Oder braucht sie ganz viel Zuwendung und muss nach jedem Arbeitsgang auseinandergenommen und in einem komplizierten Verfahren gereinigt und wieder zusammengesetzt werden? Das muss nicht sein. Das ist out.

Denken Sie jetzt einfach mal nur an sich. Welche Getreidesorten möchten Sie verarbeiten? Die gängigen wie Weizen, Roggen, Gerste und Hafer? Oder sollen und müssen auch sehr harte Körner wie Mais und Reis gemahlen werden? Das ist ganz wichtig bei Lebensmittelunverträglichkeiten. Dann brauchen Sie eine Mühle mit einem speziellen Mahlwerk. Aber keine Sorge, die muss nicht teurer sein als ganz „normale“ Geräte.

Setzen Sie auf Service. Selbst wenn Sie Ihre Getreidemühle behandeln wie ein rohes Ei, so kann es doch mal nötig sein, dass ein Fachmann sie auf Herz und Nieren prüft. Das ist sogar empfehlenswert, denn wie alle Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens sollten auch Getreidemühlen ab und zu mal an die Boxen, um professionell überprüft zu werden. Sind Reparaturen nötig, so macht eine lange Garantiezeit Freude. Bei www.hawos.de gibt es 10 Jahre Garantie auf alle Getreidemühlen der Marke hawos kornmühlen. Und es gibt auch eine Service-Hotline für Fragen und Wünsche.

Rezepte: Dinkelflockenbrot

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Dinkelmehl

Zutaten:

  • 750 g Dinkelmehl
  • 250 g kernige Dinkelflocken
  • 1 Tl Rohrzucker
  • 1 El Salz
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/2 Liter lauwarme Milch
  • etwas Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Aus den Zutaten einen Hefeteig mit Vorteig zubereiten.
  2. 1-2 Brote daraus formen und in die gefettete und mit kernigen Dinkelflocken ausgelegte Brotform geben.
  3. An einem warmen Ort aufgehen lassen und vor dem Einschieben in den vorgeheizten Ofen mit Milch bestreichen.
  4. Auf mittlerer Schiene 45-50 Minuten bei 200° backen.

 

Kräuterbrot

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Dill, Schnittlauch, Petersilie

Zutaten:

  • 600 g Dinkelmehl
  • 1 Tl Zucker
  • 2 Tl Salz
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Tl Dill
  • 2 Eier
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/4 Liter lauwarme Milch
  • 3 El Öl

Zubereitung:

  1. Aus Hefe, Milch und Zucker einen Vorteig zubereiten. Aus den restlichen Zutaten einen geschmeidigen Hefeteig herstellen.
  2. Den Teig ca. 40 Minuten gehen lassen. Aus dem Teig ein Brot formen und auf ein mit Öl ausgepinseltes Blech geben.
  3. Nun das Brot nochmals rund 30 Minuten gehen lassen.
  4. Wenn keine Kräuter zur Hand sind, können auch Speck und Zwiebeln verwendet werden.
  5. Ofen auf 240° vorheizen und dann bei 190° circa 35-40 Minuten backen.

 

schnelles Sesambrot

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Sesam

Zutaten:

  • 500 g Weizenvollkornmehl
  • 300ml Milch
  • 100g Butter
  • 2 El Sesam
  • 2 El Leinsamen
  • 2 gestrichene Tl Meersalz
  • 17 g Backpulver

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 175° vorheizen. Alle Zutaten miteinander verrühren.
  2. Eine Kastenform mit Butter ausfetten und mit Sesam ausstreuen.
  3. Den Teig als länglichen Laib in die Kastenform legen, die Oberfläche mit Wasser bestreichen.
  4. Auf der zweiten Schiene von unten circa. 1 Stunde backen.

Ein Kommentar

  1. Hana 1. April 2017 um 14:48 Uhr - Antworten

    Ich hab die Getreidemühle die zur MUM86 gehört. Ich bin vollauf damit zufrieden. Ich nehm sie nur zum Schroten oder für Mehle die ich nicht so oft brauche, größere Mengen Vollkornmehl kaufe ich in der Mühle.

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