Bargeldlos bezahlen mit der Netto-App und der Apple Watch

„Einfach an der Kasse einen 4stelligen Code nennen und der Betrag wird bequem vom Konto abgebucht.“ Mit dieser einfachen Vorgabe begaben wir uns in das Abenteuer „bargeldloses Bezahlen bei Netto“

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Es geht los…Einkauf mit der App.

Die Apple Watch war mit nur wenigen Klicks mit dem iPhone gekoppelt. Der eigentliche Kopplungsprozess geschieht durch das Scannen einer Animation mit dem iPhone auf dem Display der Apple Watch. Danach geht alles komplett automatisch. Alle weiteren Konfigurationen führt man danach am besten nur noch über die App „Apple Watch“ auf dem iPhone durch. Voraussetzung ist hierfür eine bestehende Bluetooth-Verbindung.

Die Netto-App, die zum bargeldlosen Bezahlen an der Nettokasse erforderlich ist, konnten wir problemlos aus dem AppStore herunterladen und auf dem iPhone installieren.

Jetzt begann der etwas knifflige Part. In der App mussten wir uns anschließend mit persönlichen Daten registrieren. Soweit kein Problem. Danach ging es an die Kopplung und die Einzugsermächtigung mit dem Bankkonto. Hierzu wurden wir aufgefordert nochmals die Bankdaten sowie die Mobil-Telefonnummer in ein Formular einzugeben. Nach dem Bestätigungs-Button erschien eine Seite mit den nächsten Schritten. Hier stand, dass in den nächsten Minuten eine SMS mit einem Freischaltcode eintreffen sollte. Des Weiteren würde in den kommenden Tagen der Betrag von einem Cent (0,01€) auf das angegebene Konto überwiesen. Im Verwendungszweck stände dann ein weiterer Freischaltcode. Beide Codes sollte man dann in die entsprechenden Felder der Netto-App eintragen um den Registrierungsprozess abzuschließen. Soweit so gut. Doch leider trafen in den kommenden Tagen weder eine SMS noch eine Überweisung ein.

Also alles nochmal von vorne. Insgesamt wiederholten wir das Registrierungs-Procedere noch drei Mal. Und siehe da, nach dem dritten Durchlauf traf tatsächlich die versprochene SMS ein. Der erste Schritt war also getan und die Zuversicht stieg, in den nächsten Tagen auch die angekündigte Test-Überweisung zu erhalten. Doch stattdessen lag fünf Tage später ein Brief der Bank im Briefkasten, in dem wir aufgefordert wurden, eine kostenlose Service-Nummer anzurufen und den, im Brief aufgeführten Code durchzugeben. Das klappte schnell und problemlos. Und kaum drei Tage danach traf die Testüberweisung auf dem Konto ein mit Angabe des Codes im Feld Verwendungszweck.

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Coupons, Angebote und mehr.

Beide Codes (der aus der SMS und der auf der Überweisung) wurden anschließend ohne Probleme von der Netto-App akzeptiert. Wir waren nun tatsächlich freigeschaltet und das wurde sogar zusätzlich durch eine Bestätigungsmail zugesagt.

Vorweg gesagt: Grundsätzlich funktioniert das Bezahlen ab sofort auch nur mit der Netto-App auf dem Smartphone – also ohne Apple-Watch. doch mit der Apple Watch ist der ganze Bezahlprozesses nicht nur deutlich komfortabler, sondern auch viel cooler.

Nun also schnell zur nächstgelegenen Netto-Filiale in Bad Honnef und damit zum ersten Einkauf mit der Apple Watch. Der Einkaufswagen war schnell gefüllt, die Warteschlange an der Kasse nicht allzu lang. Noch ein kurzer Kontrollblick auf die Apple Watch, ein Klick auf den Digital Crown öffnete die App-Übersicht und die Netto-App wurde gestartet.

Die App versuchte nun die Filiale zu finden in der wir uns gerade befanden. Doch leider wurde der Vorgang abgebrochen mit der Aufforderung, die Standortfreigabe für die App anzupassen.
Also das iPhone in die Hand und in den Einstellungen gesucht. Zum Glück hatten wir eine grobe Idee, wo in den Einstellungen sich diese Option befindet. Häkchen gesetzt und iPhone wieder in die Hosentasche. Ein weiterer Blick auf die Uhr zeigte auch sofort die Filiale in der wir uns befanden und außerdem den 4 stelligen Bezahlcode-Code, der einer TAN-Nummer entspricht, wie man sie für Banküberweisungen benötigt. Wir waren ready to go, also los zur Kasse.

Einkäufe aufs Band… und dann waren wir schon an der Reihe.

Wir informierten die Kassiererin, noch während sie die Waren über den Scanner zog, dass wir mit der Netto-App bezahlen wollten. Kein Problem: Sie nickte wie selbstverständlich, gab uns so das gute Gefühl, mit dem Prozedere vertraut zu sein und fragte nach dem App-Code.
Ein Dreh mit dem Handgelenk und auf der Apple-Watch erschien wieder die Netto-App mit dem 4 stelligen Code. Diesen tippte Kassiererin ins Kassensystem ein und ruck zuck war der Beleg-Bon gedruckt. Noch schnell ein freundliches „Auf Wiedersehen und schönen Tag“ und wir stand auf dem Parkplatz und räumte die Einkäufe in den Kofferraum.

 

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Einkauf erledigt.

Beim Einräumen brummte es plötzlich in der Hosentasche. Netto schickte eine Mail und beglückwünschte uns zum ersten Einkauf mit der Netto-App. Und „Bling“ eine zweite Mail von Netto kam rein. Diesmal war es ein digitaler Kassenbon mit einer kompletten Auflistung aller soeben gekauften Waren. Wir sind nun zweifellos in der digitalen Einkaufswelt angekommen. Vorteil: Alle Einkäufe lassen sich auch später wieder über die Netto-App einsehen und nachvollziehen.

Übrigens: Wer sich jetzt Gedanken um die Sicherheit macht, dem sei folgendes gesagt: Der Bezahl-Code, den man an der Kasse nennen muss, ist immer nur für wenige Minuten gültig und wird dann erneuert. Außerdem ist auch die App mit einem vierstelligen Code gesichert, den man bei der Einrichtung festlegen muss. Hier hat Netto definitiv mit gedacht.

Trotz anfänglichem Ruckeln während des Registrierungsprozesses war das Bezahlen mit der Netto-App und der Apple-Watch durchweg eine sehr positive Erfahrung. Es hat einfach Spaß gemacht und – wir werden es wieder tun.

 

2017-01-17T13:10:13+00:00 6. Oktober 2015|Kategorien: Goodies 4 Foodies, Hardware & Tools, Storys|Tags: , , , , |1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Florian Schleinig 6. Oktober 2015 um 12:12 Uhr - Antworten

    Vielen Dank, liebe Foodies-Redaktion, für den Test. Ich bin Florian Schleinig aus der Netto-Unternehmenskommunikation.

    Wir haben uns sehr gefreut über Euer Urteil. Es tut uns leid, dass die Anmeldung so holprig verlaufen ist. Wir haben das Feedback umgehend an unsere Mobile-Spezialisten weitergeleitet, damit sie nachforschen können, wo es gehakt hat.

    Herzliche Grüße,

    Florian Schleinig

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