Wo kommt eigentlich der Osterhase her? Außerdem ein Rezept für einen leckeren Schoki-Osterhasen

Wo kommt eigentlich der Osterhase her? Außerdem ein Rezept für einen leckeren Schoki-Osterhasen

Wir sind der Sache mal nachgegangen: Wie verhält es sich denn nun mit dem Osterhasen? Wo kommt er eigentlich her? Und gibt es den Osterhasen eigentlich überall?

Erstmalig in der Literatur erwähnt wird der Osterhase in der Abhandlung „Von Oster-Eyern“ von einem Medizinprofessor im Jahre 1682. Der Professor berichtet von einem Brauch in Oberdeutschland, in der Pfalz, im Elsass sowie in Westfalen. Dort versteckt ein Hase in der Nacht zum Ostersonntag Eier im Garten.

Aus unbekannter Quelle ist überliefert, dass es in Westfalen und in Hannover noch den Osterfuchs gab, der die Eier brachte, in Böhmen war es ein Hahn, in einigen Gegenden der Schweiz der Kuckuck und in Thüringen gar der Storch.

An der holländischen Grenze war es der Ostervogel oder der Kranich, der den Kindern die Eier brachte. In Oberbayern wurde auch das Osterlamm als Eierbringer bezeichnet. Die Tiroler erzählten ihren Kindern von der Osterhenne, die Eier legt und diese dann färbt und im Garten versteckt– was der Wahrheit über die tatsächliche Herkunft der Eier schon am nächsten kommt.

Die Italiener und die Franzosen schmunzeln allerdings bestenfalls bei der Geschichte von unserem Osterhasen nur. Bei ihnen gibt es ihn nämlich nicht. Ein eierlegender Osterhase? …..so ein Quatsch. Dafür haben unsere europäischen Nachbarn ihre eigenen Oster-Legenden und Geschichten, die mindestens genau so glaubwürdig sind…

Nun gut, wir bleiben dabei, dass natürlich nur der Osterhase die Eier für die Kinder im Garten versteckt – und backen uns zum Gedenken einen Hasen – mit viel Schoki versteht sich.

Rezept: Osterhase „Schoki“

Schoki-Osterhase

Schoki-Osterhase

Zutaten:

  • 30 g Zartbitterschokolade
  • 60 g weiche Butter
  • 60 g Südzucker Feinster Back Zucker
  • 2 TL Südzucker Vanillin Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 80 g Mehl (Type 405)
  • 1 TL Backpulver
  • 40 g geschälte gemahlene Mandeln
  • 1 TL Milch

Außerdem:

  • etwas weiche Butter zum Ausfetten der Form
  • etwas Mehl zum Bestäuben der Form
  • Puderzucker aus der Südzucker Puder Zucker Mühle
  • Backpinsel
  • Handrührgerät mit Rührbesen und Rührschüssel
  • Hasenform (0,5 Liter Volumen)
  • Kuchengitter
  • Mehlsieb

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Vor dem Zusammensetzen die Innenseiten der beiden Backformteile mit etwas weicher Butter einpinseln und mit Mehl bestäuben. Die Zartbitterschokolade grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen.
  2. Die weiche Butter zusammen mit dem Feinsten Back Zucker, dem Vanillin Zucker und dem Salz zu einer schaumigen Creme rühren.
    ann nacheinander das Ei und das mit dem Backpulver vermischte, gesiebte Mehl (löffelweise) unterrühren. Danach die Mandeln, die Milch und die geschmolzene Zartbitterschokolade unterheben. Anschließend den Teig sofort in die vorbereitete Form füllen.
  3. Die Hasenform auf ein Backblech stellen und im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten 30-35 Minuten backen.
  4. Die Hasenform aus dem Backofen nehmen und den gebackenen Hasen noch 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann die Form entfernen und den Hasen auf das Kuchengitter setzen. Den Hasen ganz abkühlen lassen.
  5. Vor dem Servieren mit Puder Zucker bestäuben. Wer möchte, kann dem Hasen auch noch eine nette Schleife um den Hals binden.

So ein Schoki-Hase ist bestens geeignet als Gastgeschenk zu Ostern oder als Zierde auf dem Osterbrunch Tisch.

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2 Kommentare

  1. Hedi Bucher 14. April 2015 um 20:02 Uhr - Antworten

    Bringt der Storch nicht die kleinen Kinder ?????

    • Ute Porz 14. April 2015 um 20:15 Uhr - Antworten

      🙂 🙂

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